Archiv der Kategorie: Alle Beiträge

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Talk in der Mühle #1 – Druschba Freundschaftsfahrt Berlin – Moskau 2017

Unsere erste Pilotsendung eines neuen Formats auf eingeschenkt.tv: „Talk in der Mühle“. Und tatsächlich möchten wir uns regelmäßig in einer echten Windmühle bei Dresden treffen, um unkonventionell und auch mit einer Portion Leichtigkeit und Humor mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen. Die Themen möchten wir eigentlich gar nicht vorgeben. Wenn ihr denkt, Euch liegt was auf dem Herzen, was mal bequatscht werden muss, dann meldet Euch!
Es kann ja sein, dass man in einer lockeren Runde am Tisch verschiedenste Themen ganz anders beleuchten kann, als in einem strengen Interview-Format. Von daher: Haltet Euch nicht zurück mit Tipps, Kritik und Anregungen. Vielleicht gefällt Euch ja die Idee des neuen Formats. Sendet uns Euer Feedback. Vielen Dank!

Die Webseite der Betreiber des Mühlen-Restaurants: http://daluigi-dresden.de/impressum.htm

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Kontrollverlust – Thorsten Schulte spricht in Bautzen (05.10.2017)

Thorsten Schulte ist Buchautor und Ökonom. Sein letztes Buch „Kontrollverlust“, welches seit August 2017 im Buchhandel zu kaufen gibt, ist mittlerweile eines der am meisten verkauften Sachbücher der letzten Monate und Wochen. Im September 2017 landete dieses Buch sofort auf Platz 2 der SPIEGEL Bestseller Liste. Im Buchhandel wird dieses Buch teilweise regelrecht boykottiert. Manche Verkaufslisten wurden sogar gefälscht, um dieses Buch nicht darin vorkommen zu lassen.
Auf all diese Themen geht Thorsten Schulte in seinem Vortrag in Bautzen ein.
Thorsten Schulte möchte einen Weckruf starten. Mit konkreten Zahlen und Fakten zeigt er, dass wir in Deutschland und Europa auf eine Fehlentwicklung zusteuern, die schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben jeden einzelnen haben wird. Das Vermögen. der noch teilweise existierende Wohlstand und schlussendlich die eigene persönliche Freiheit stehen auf dem Spiel.
Thorsten Schulte zeigt unverblümt auf, wie Politiker Recht und Gesetz verletzen, wie aus Banken geldgierige Institute geworden sind und wie uns die derzeitige Finanzpolitik der EZB in eine
Schuldenspirale treibt, aus der es kein Entrinnen geben wird.
Vielen Bürgern scheint langsam ein Licht aufzugehen. Der Saal in Bautzen zumindest war bis auf dem letzten Stuhl besetzt.

http://www.silberjunge.de/

Vergesst nicht, unsere Filmarbeit mit einer kleinen Spende zu unterstützen. Danke! http://eingeschenkt.tv/spenden/

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Dirk C. Fleck – Das Tahiti Projekt (Hörbuch)

„Das Tahiti-Projekt“ als Hörbuch

„Abgrundtief realistisch und dennoch voller Hoffnung“
– so lautet das Motto der Trilogie, welche die schrecklichen Folgen unserer zerstörerischen Lebensweise schildert, ohne dabei zu vergessen, denkbare Auswege aus dem drohenden Dilemma aufzuzeigen.

Das euch vorliegende Hörbuch ist eine No-Budget Produktion von engagierten Menschen, welchen es vorrangig wichtig ist, dass der Inhalt des Buches in die Welt kommt.
Alle in dem Hörbuch genannten technischen Innovationen sind real und umsetzbar.
Crowdfunding mal andersrum – erst die Ware und dann entscheiden, ob man dies finanziell unterstützen möchte.
Wem das Hörbuch gefällt kann uns gerne eine finanzielle Spende seiner und ihrer Wahl, unter dem Verwendungszweck „Tahiti“, auf folgendes Konto zukommen lassen.

Kontoinhaber: eingeschenkt.tv
IBAN: DE 58 5003 1000 1044 2280 05
BIC: TRODDEF1
Bank: Triodos Bank N. V. Deutschland
Verwendungszweck: TAHITI

Vielen herzlichen Dank an Dirk C. Fleck, dass er dies alles so unterstützt, an Frank für den Ton und an Thomas von eingeschenkt.tv, dass wir das Hörbuch hier veröffentlichen dürfen.

Dirk C. Fleck
http://www.dirk-c-fleck.de/de/

Hier gibt’s die Bücher zu bestellen:
http://www.dirk-c-fleck.de/de/shop

Stefan Becker
https://www.tankifaktur.de/

Frank Schlimmbach
http://www.avilion.de/

eingeschenkt.tv
http://eingeschenkt.tv/

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Doku am Sonntag: Vietnam (ARTE)

Vietnam

Die neunteilige Dokumentarfilmreihe von Ken Burns und Lynn Novick erzählt die Geschichte des Vietnamkriegs so umfassend und detailliert wie nie zuvor. Sie lässt rund 80 Zeitzeugen zu Wort kommen, darunter zahlreiche Amerikaner und Vietnamesen, die in dem Krieg kämpften, aber auch Vietnamkriegsgegner und Zivilisten der Verlierer- und Gewinnerseite. Die Produktion dieser Dokumentationsreihe hat über 10 Jahre gedauert!

Teil 1 – Déjà vu! oder: Alles schon mal da gewesen! (1858 – 1961)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-001-A/vietnam-1-9/

Teil 2 – Der Ritt auf dem Tiger (1961 – 1963)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-002-A/vietnam-2-9/

Teil 3 – Die Hölle auf Erden (Januar 1964 – Dezember 1965)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-003-A/vietnam-3-9/

Teil 4 – Zweifel (Januar 1966 – Dezember 1967)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-004-A/vietnam-4-9/

Teil 5 – Das Alte stürzt (Januar – Juli 1968)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-005-A/vietnam-5-9/

Teil 6 – Gespensterjagd (Juni 1968 – Mai 1969)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-006-A/vietnam-6-9/

Teil 7 – Feuermeer (April 1969 – Mai 1970)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-007-A/vietnam-7-9/

Teil 8 – Respektlose Treue (Mai 1970 – März 1973)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-008-A/vietnam-8-9/

Teil 9 – Was bleibt? (März 1973 bis heute)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-009-A/vietnam-9-9/

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„Die haben an meinem Film rumgeschnitten…“ – Im Interview mit Dirk Pohlmann

Dirk Pohlmann, deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur, begleitete mit seiner Kamera die diesjährige Freundschaftsfahrt Berlin – Moskau.

Während der langen Autofahrten hatten wir die Gelegenheit, ein Interview zu führen. Darin erzählt Dirk Pohlmann über seine Erfahrung mit der Zusammenarbeit der Medien und Sendeanstalten, für die Dirk Pohlmann mehrere Dokumentationen produzierte und warum man bei „gewissen Themen“ in diesen Reportagen schnell an Grenzen stößt, was das Wohlwollen der Sendeanstalten gegenüber der Journalisten betrifft.

Aber es geht in diesem Interview auch um das Erlebte in Russland. Dirk Pohlmann beschreibt, wie er als ein „Kind des Westens“ ganz andere Ansichten vom östlichen Teil der Bundesrepublik hatte und wann und warum dieses anerzogene Bild vom „Osten“ zu bröckeln begann.
Letztendlich wird auch die heutige NATO Politik beleuchtet und warum es große Bedenken aufgrund wieder aufstrebender Kriegsrhetorik gibt. Dirk Pohlmann beschreibt hier insbesondere seine persönliche Enttäuschung angesichts der Chance, die der Westen nach dem Zusammenbruch des Ostblocks hatte, einen friedlichen entmilitarisierenden Weg einzuschlagen.

Das Interview führte Max Bachmann.

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Wenn schon schämen, dann richtig!

Ein Beitrag von Marco Helmert.Wenn schon schämen, dann richtig!

 

Die Bundestagswahl ist vorbei und ich bin immer wieder erstaunt, wie überrascht, entsetzt und ungläubig viele nun auf das Wahlergebnis der AfD schauen, als wäre es aus heiterem Himmel gekommen.

Im ersten Reflex wird sich jetzt viel distanziert, fremdgeschämt und eilig betont, wie weit weg doch der eigene Wohnsitz von der richtig braunen sächsischen Flanke gelegen ist.
Nun hat es mancher auch ganz eilig, das eigene Umfeld beispielsweise auf Facebook zu überprüfen, um Sympathisanten der „braunen Suppe“ aus den eigenen Freundeslisten zu tilgen und auch andere Freunde darauf hinzuweisen, wenn diese noch irgendwelche „von denen“ in ihren Listen haben. Man gehört ja schließlich zu den Guten und müsse nun Farbe bekennen.

Also schäm‘ dich Erzgebirge, schäm‘ dich Sachsen, schäm‘ dich Deutschland!!!

Mir ist dieses ganze Schämen und Fremdschämen im Moment ein wenig zu einseitig und ich möchte hiermit anregen, es noch etwas zu erweitern:

1. Lasst uns beschämt darüber sein, wie einseitig polarisierend die Debatten- und Kommunikationskultur in den letzten Jahren in unserem Land geworden ist, wo es gefühlt nur noch zwei Positionen gab, die man einnehmen konnte; entweder die politisch richtige,- korrekte und damit „gute“ oder eben die rückständige, ausgrenzende Position „der Menschen mit der Kälte im Herzen“, die Meinung der „Mischpoke“ und „des Packs“, die wie man uns immer wieder (bis heute) erklärte „nicht das Volk sind“. Obwohl „die“ stellenweise in einigen Wahlkreisen als klare Sieger hervorgingen.

Die politischen Entscheidungen der letzten Jahre waren und sind eben oft alternativlos, wie man uns ebenfalls nicht müde wird zu erzählen.
Berechtigte und unberechtigte Sorgen vieler Menschen holte man damit nicht ab, sondern labelte sie pro Forma erst einmal als „rechts“. Aus der Gruppenpsychologie- und dynamik wissen wir, dass wenn die Alpha Position innerhalb einer Gesellschaft schwierige und heikle Themen tabuisiert, verdrängt und auf „die“ also die Schmuddelkinder projeziert, sie damit immer diese Omega Positionen innerhalb einer Gesellschaft stärkt, wo dann das Tabu in potenzierter Form wieder aufersteht. Dort wo zum Beispiel Frau Merkel bemüht schien, bestimmte Fragen, Themen und Probleme ständig in beschwichtigend hypnotisierender Manier herunterzuregeln, wurden sie an anderer Stelle umso stärker in ekelerregender und abstoßender Form am Lautstärkeregler wieder aufgedreht. Wer nur ins Licht schauen will, den holt der schwarze Mann scheinbar von hinten. So gesehen rächt sich jetzt auch das ideologisch einseitige gezeichnete Bild des hilfebedürftigen Flüchtlings, was in der Realität eben auch andere Wahrheiten verdrängt hat. In meiner Beobachtung schienen dann selbst viele wirklich ehrlich bemühte Menschenfreunde und Humanisten genau den Rassismus, die Homophobie, die Entwertung Andersdenkender, das überholte Welt/Familienbild usw. welche sie mit dem Vergrößerungsglas bei „AfD und co.“ kinderleicht ausmachen können bei „den Flüchtlingen“ generell nicht mehr wahrnehmen zu können, selbst wenn er sie dort partiell auch hier und da regelrecht ansprang. Auch hier ist es für das Gefühl des eigenen „Gut-seins“ scheinbar entspannter, pauschal das Bild des hilfebedürftigen Flüchtlings im Vergrößerungsglas des eigenen Aufmerksamkeitsfilters zu haben, wie es für den anderen Pol immer wichtiger wurde, von marodierenden, plündernden und brandschatzend/vergewaltigenden Invasoren zu fantasieren. Die Wahrheit ist aber wie immer komplex und liegt wie so oft irgendwo dazwischen und ist von Fall zu Fall verschieden und damit auch verschieden zu betrachten. Da ich seit etlichen Jahren selbst Seminare zur kultursensiblen Betreuung und Integration von Patienten mit Migrationshintergrund gebe, kenne ich mich mit dem Islam und dem Islamismus auch ein wenig aus. und JA es gibt da schon AUCH ein anwachsendes Problem mit der Radikalisierung und dem Unterwerfungsanspruch der Ungläubigen, neben der AUCH zigfach friedlichen Varianten.
Wer derlei Themen aber in der jüngeren Vergangenheit differenziert ansprechen wollte, landete immer häufiger in der Schublade des „rechten Spektrums“, woraus ihn dann später durchaus AUCH die wahren Vertreter, die sich diesen Namen noch „redlich“ verdient haben, schon mit offenen Armen abholen und begrüßen wollten. Leider hat diese einseitige und ideologisierte Politik der letzten Jahre AUCH eine große Aktie am jetzigen Rechtsruck des Wahlverhaltens, weil sie das Thema Radikalisierung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nur im rechten Spektrum wahrnehmen wollte und das Auftreten selbiger in anderen Spektren thematisch einzig der „AfD und co.“ überließ. Diese Politik übernahm nun natürlich auch unbewusst viele Menschen, die sich damit zu „den Anständigen“ zählen, eigene Schatten auf Kritiker projezieren, selbige pauschal labeln- und sich zumindest großräumig in der bereits erwähnten ideologisierten, realitätsfernen „wir schaffen das“ Instant-Integrations-Trance ent-differenzieren konnten.
Keinesfalls darf man den beschriebenen Mechanismus nun aber verallgemeinernd zur Entwertung und Bagatellisierung der vielen freiwilligen Flüchtlingshelfer verwenden, welche ankommenden Menschen beistehen und sie würdevoll und empathisch begleiten.

2. Möchte ich anregen, dass sich aktuell bitte nicht nur wegen der vielen AfD Wähler geschämt wird und ich frage mich, warum sich die fleißigen und eifrig postenden Fremdschämer von heute nicht in gleicher Lautstärke in dem letzten Jahren für die Politik der Etablierten geschämt haben.

Zum Beispiel für die Beteiligung Deutschlands an Kriegseinsätzen, die nicht vom Völkerrecht gedeckt waren, die aggressive Drohpolitik gegen Russland inkl. der Verletzung der Nato Russland Grundakte. Oder mit provokanten Nato Manövern, z.B.: an der Weichsel, wo sich im 2. Weltkrieg die Rote Armee erbitterte Panzerschlachten mit der Wehrmacht geliefert hat. Oder für die tausenden Drohnenmorde unschuldiger Zivilisten, von deutschen Boden über die US Drehscheibe in Ramstein aus gesteuert. Oder für die Erhöhung der Waffenexporte bspw. nach Saudi Arabien, welche oft genug zuletzt auch direkt beim IS gelandet sind. Oder für das Bagatellisieren und Kungeln mit den ukrainischen Nazis innerhalb dortiger Regierungskreise. Oder für das Weiterführen einer Geldsystem- und Wachstumswahnpolitik, die immer mehr Menschen in sozial bedenkliche Situationen getrieben- und damit die Schere zwischen arm und reich weiter geöffnet hat. An der Stelle hätte ich mir einige der heutigen Fremdschämer lautstark ihre Scham verkündend an die Seite gewünscht.

3. Schäme ich mich in Moment selbst massiv für die vielen Aufrufe angeblicher Demokraten und Menschenfreunde, die jetzt zu „seek and destroy“ aufrufen und AfD Sympathisanten in Freundeslisten ausfindig machen- und kennzeichnen wollen, laut und aggressiv und voller Hass gegen selbige vorgehen und sogar Labeling Mechanismen vorschlagen für die Kleidung von AfD Wählern, damit sie auch jeder gleich erkennen kann. Aufrufe, „denen“ keine Öffentlichkeit mehr zu geben und sie aus Gaststätten, Einrichtungen, beruflichen Kontexten usw. auszuschließen sind keine Seltenheit mehr. Frau Ditfurth bereut angesichts des Wahlausgangs ja schon, dass Dresden wieder aufgebaut worden ist und allzu oft wird dieser Tage zum Beispiel Sachsen auch populistisch einseitig pauschalisierend und undifferenziert in (braune) Sippenhaft genommen, von „Demokraten“ die anderen Ortes dann Schilder mit „weltoffen und tolerant“ und „kein Mensch ist illegal“ in die Luft halten. Der „braune Sachse“ ist nun scheinbar schon auch irgendwie illegal geworden, wie mir scheint. Bei all den Vorschlägen fehlt mir jetzt eigentlich nur noch der Slogan „kauft nicht bei AfD-Wählern“, dann wäre mein Fremdschämen perfekt.
All das ist nämlich AUCH gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, ihr lieben „Wahrer der Anständigkeit“ und wenn ihr es mit eurem Humanismus ernst meint, dann kann auch der AfD Wähler nicht illegal sein oder?

Nun werden neben dem Schämen außerdem auch wieder alle anderen bekannten Rezepte ausgegeben: Distanzieren, ignorieren, bekämpfen, Gegenkulturen aufbauen und die eigenen Argumentationsketten trainieren. Ab heute wird also wieder zurück-gejagd !!!
Hat in der Vergangenheit ja auch super funktioniert.

Auch für mich ist die AfD unwählbar gewesen, aber sie ist eben AUCH der Symptomträger einer irrealen, ideologisch, polarisierenden Kommunikationskultur unserer maroder werdenden Demokratie und sozialfeindlichen Gesellschaft geworden und hat damit gruppendynamisch als Omega wohl auch ihre Berechtigung. Jetzt wird man sehen, ob dieser tiefere Mechanismus durchschaut und aufgelöst werden kann und in allen Debatten wieder die Differenzierung Einzug hält oder ob es beim „weiter so“ bleibt.
Frau Merkel scheint den Mechanismus leider noch nicht zu verstehen und redet sich die Watsche bereits wieder als Sieg zurecht. Ein Herr Schulz ist mit seiner Absage an die GroKo da eventuell schon einen Schritt weiter bzw. näher am notwendigen Reset Knopf hin zu einer wirklichen Veränderung.

Ganzheitliche differenzierte Betrachtung aller Aspekte brauchen wir nun also um so dringender und wir müssen versuchen, alle Menschen dort abzuholen, wo sie sind, in ihrem jeweiligen Kontext, mit ihren jeweiligen Ängsten, denn hinter jedem Konstrukt – selbst dem rassistischen – steckt immer noch eines…..ein Mensch.

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Dresdner Konzerte – Künstler sagen Danke an Straßenkinder e.V. Leipzig (27.08.2017)

Die mittlerweile dritte Veranstaltung der Dresdner Konzertreihe widmet sich einem Verein, welcher sich um Kinder kümmert, die von der Gesellschaft ausgeschlossen sind.

In dieser Veranstaltung war die Gründerin und Leiterin des Vereins „Strassenkinder e.V. Leipzig“ Frau Gabi Edler zu Gast. Sie wird von „ihren“ Kindern auch liebevoll „Tante E“ genannt und so heißt auch das Gebäude, in dem Frau Edler und ihre Unterstützer die Kinder betreuen.

Diese Kinder gehören einer Randgruppe unserer Gesellschaft an, die von vielen Menschen am liebsten ignoriert, zumindest nur ungern wahrgenommenen wird. Kinder, die ein starkes Gewaltpotential in sich haben, die stehlen, zum Teil bereits kriminell in Erscheinung getreten sind oder Drogen nehmen. Kinder, teilweise aus zerrütteten Familien, die Eltern mitunter stark dem Alkohol verfallen, Kinder und Jugendliche, von denen sich große Teile der Gesellschaft gern distanzieren, die zumindest als störend empfunden werden und denen man mit Unverständnis oder gar Verachtung begegnet.

Um solche Kinder kümmern sich Frau Edler und ihre Mitstreiter vom Verein mit Hingabe und Zuwendung. Sie bekommen bei „Tante E“ Essen, können ihre Wäsche dort waschen und finden vor allem ein offenes Ohr für Ihre Probleme, Nöte und Sorgen.

Seit über 25 Jahren widmet sich Frau Edler dieser Aufgabe! Das war der Initiatorin der Dresdner Konzerte, Sonja Gimaletdinow, Grund genug, sich mit der dritten Veranstaltung bei diesem Verein zu bedanken. Wir bitten um Verständnis, dass dieses Konzert ohne Filmmaterial über den Verein veröffentlicht wurde, da die betroffenen Kinder nicht in der Öffentlichkeit gezeigt werden möchten.

Webseite vom Verein Straßenkinder e.V. Leipzig:
http://www.strassenkinder-leipzig.de/

Ihr könnt den Verein und damit die Kinder gern mit einer Spende unterstützen:

DEUTSCHE KREDITBANK AG
Konto: 1364827
BLZ: 12030000
IBAN: DE 7012 0300 0000 0136 4827
BIC: BYLADEM1001

Dresdner Konzerte auf Facebook:
https://www.facebook.com/dresdnerkonzerte/

Die Künstler:
Friedrich Kettschau (Horn)
Yuri Murakami (Klavier)
Yvonn Richter (Oboe)
Roland Vetters (Klarinette)
Daniel Bäz (Fagott)
Sonja Gimaletdinow (Klavier)

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Hanspeter Rikli, ein schweizer Agronom lebt seit 21 Jahren in Russland

Hanspeter Rikli ist Schweizer. Er lebt seit 21 Jahren in Russland. Als Schüler besuchte er an seiner schweizer Schule das Freiwilligen-Fach „Russisch“ und kam so immer mehr mit diesem Land in Verbindung. Anschließend studierte er Agronomie.

Dann kamen die 90er Jahre und die Grenzen Richtung Osten öffneten sich und Hanspeter war aufgrund seiner russischen Sprachkenntnisse ein gefragter Mann. In Woronesch begann Hanspeter mit dem Kartoffelanbau. Als Agronom und landwirtschaftlicher Berater hat er einen guten Einblick in die russische Gesellschaft bekommen und fühlt sich schon lange dort heimisch.
Wir hatten während der Freundschaftsfahrt Berlin-Moskau 2017 die Gelegenheit, uns mit Hanspeter, einem echten Russland-Kenner, unterhalten zu können.

Wir senden für euch! Unterstützt uns!
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Stopp Airbase Ramstein 2017 (9. September 2017)

Das dritte Jahr in Folge fand im September 2017 erneut die große Protestaktion „Stopp Airbase Ramstein“ statt.
Die Airbase „Ramstein“, ein Militärflugplatz in der Nähe von Kaiserslautern gelegen, ist der größte militärische Stützpunkt, den die USA außerhalb ihres Landes betreiben.
Von hier aus planen und steuern die USA Kampfdrohnen-Einsätze gegen Länder wie zum Beispiel Irak, Afghanistan, Somalia, Jemen und Pakistan. Die Drohneneinsätze werden ohne Legitimierung der UNO geplant und durchgeführt und verstoßen gegen geltendes Völkerrecht.
Den Demonstranten ist es in dieser Aktion wichtig, darauf zu verweisen, dass Krieg niemals eine Lösung von politischen Konflikten sein kann. Und dass der Grundsatz „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.“ gewahrt werden muss. Der Einsatz von Drohnen von deutschem Boden aus verstößt außerdem gegen den Artikel 26 des Grundgesetzes. Ob in dieser Funktion der NATO noch von einem „Verteidigungsbündnis“ gesprochen werden kann, ist fraglich. Uns so fordern viele Demonstranten einen entschiedenen Austritt aus der NATO.

Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ hat die US-Regierung offenbar Waffen über den Militärstützpunkt Ramstein an syrische Rebellen liefern lassen. Die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben davon keine Kenntnis – und sieht auch keinen Handlungsbedarf.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rp/us-militaerstuetzpunkt-ramstein-waffen-fuer-syrische-rebellen-geliefert/-/id=1682/did=20274400/nid=1682/1irqvhk/index.html

Wir versuchen, mit dieser Dokumentation einen kleinen Eindruck der Proteste gegen diese Airbase für Euch einzufangen. Sicherlich kein vollständiges Bild, denn die Protestaktion umfasste eine ganze Woche vom 3.9.2017 bis 10.09.2017 mit vielen Veranstaltungen, Vorträgen, Rednern und Musikbeiträgen.

Wenn Euch unsere Arbeit gefällt, unterstützt uns, denn Ihr finanziert das Programm. Denn nur so lässt sich ein freier und unabhängiger Journalismus realisieren. Dafür vielen Dank!
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Peter Denk – Der Informationskrieg: Lügenpresse vs. Fake-News (24.08.2017)

Der Vortrag von Peter Denk, gefilmt in Bautzen, geht der Frage nach, wie manipulierbar Menschen sind und warum die Medien ein wichtiges Werkzeug sind, um deren Meinung zu lenken und zu steuern.
Dabei wird aufgezeigt, dass Bilder und Wortschöpfungen in Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen einen Wahrheitsgehalt in das komplette Gegenteil umkehren können, wenn es so gewünscht ist.
Ebenso effektiv für eine gewünschte Meinungsmache ist nicht das Fälschen und Verdrehen von Tatsachen, sondern ganz einfach deren Weglassen. Es entsteht eine Lücke in der Berichterstattung. Es wird nicht das vollständige Bild eines Ereignisses gezeigt. Wir haben es mittlerweile vielfach mit einer „Lückenpresse“ zu tun.

Eine öffentlich-rechtliche Medienlandschaft, welche übrigens vom Steuerzahler zwangsfinanziert wird, sollte eigentlich die Funktion der „vierten Macht“ übernehmen, indem sie durch neutralen und aufklärerischen Journalismus der Bevölkerung helfen soll, ihre Meinung selbst zu bilden.
Aber dieser Traum eines unabhängigen Journalismus‘ kann man, wie der Vortrag von Peter Denk zeigt, mittlerweile als obsolet betrachten. Längst haben Lobbyistengruppen und Parteien einen so hohen Einfluss auf Inhalt und Sendeformat von Rundfunk und Fernsehen, dass von unabhängigen Medien nicht mehr die Rede sein kann [1].

Alternative Medien werden teilweise diffamiert, weil sie versuchen, ein Gegenbild zu zeichnen. Oder sich einfach nur das Recht herausnehmen, den Artikel 5 des Grundgesetzes (Recht auf freie Meinungsäußerung) zu leben. Mit Begriffen wie „Fake-News“ und „Hasskommentare“ wird dann versucht, diese Medien in ein schlechtes Licht zu rücken.
Sollte all dies nicht helfen, muss ein „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ für Ruhe und Ordnung sorgen.

Peter Denk zeigt in seinem Vortrag die Macht der Manipulation, wie sie eingesetzt wird und warum die Meinung einer Bevölkerung „gebildet“ werden muss.
Ob dies weiter gelingt, ist fraglich. Die Auflagezahlen des Springer-Verlages sinken und sinken [2].
Vielleicht ist die Manipulationsmöglichkeit der Menschen an eine gewisse Grenze gelangt. Oder wie einst Otto von Bismarck sagte: „Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben.“

http://krisenrat.info/

[1] https://www.welt.de/politik/deutschland/article155134202/Die-exklusive-Macht-der-Rundfunkraete.html
[2] http://www.horizont.net/medien/nachrichten/IVW-42015-Auflage-der-Bild-faellt-unter-2-Millionen-138404

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