Archiv der Kategorie: Doku am Sonntag

Jeden Sonntag stellt eingeschenkt.tv eine Dokumentation oder einen Filmbeitrag vor.

Doku am Sonntag: „Der Pakt mit dem Panda – Was uns der WWF verschweigt“

Ein deutscher Fernseh-Dokumentarfilm von Wilfried Huismann über den World Wide Fund for Nature (WWF). Der Film zeigt die zweifelhaften Praktiken und den Einfluss von verschiedenen Interessengruppen auf die weltgrößte Naturschutzorganisation.
Der Film ist eine Koproduktion von WDR und SWR.

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Doku am Sonntag: Vietnam (ARTE)

Vietnam

Die neunteilige Dokumentarfilmreihe von Ken Burns und Lynn Novick erzählt die Geschichte des Vietnamkriegs so umfassend und detailliert wie nie zuvor. Sie lässt rund 80 Zeitzeugen zu Wort kommen, darunter zahlreiche Amerikaner und Vietnamesen, die in dem Krieg kämpften, aber auch Vietnamkriegsgegner und Zivilisten der Verlierer- und Gewinnerseite. Die Produktion dieser Dokumentationsreihe hat über 10 Jahre gedauert!

Teil 1 – Déjà vu! oder: Alles schon mal da gewesen! (1858 – 1961)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-001-A/vietnam-1-9/

Teil 2 – Der Ritt auf dem Tiger (1961 – 1963)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-002-A/vietnam-2-9/

Teil 3 – Die Hölle auf Erden (Januar 1964 – Dezember 1965)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-003-A/vietnam-3-9/

Teil 4 – Zweifel (Januar 1966 – Dezember 1967)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-004-A/vietnam-4-9/

Teil 5 – Das Alte stürzt (Januar – Juli 1968)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-005-A/vietnam-5-9/

Teil 6 – Gespensterjagd (Juni 1968 – Mai 1969)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-006-A/vietnam-6-9/

Teil 7 – Feuermeer (April 1969 – Mai 1970)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-007-A/vietnam-7-9/

Teil 8 – Respektlose Treue (Mai 1970 – März 1973)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-008-A/vietnam-8-9/

Teil 9 – Was bleibt? (März 1973 bis heute)
► https://www.arte.tv/de/videos/057385-009-A/vietnam-9-9/

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Doku am Sonntag: Das tödliche Erbe der NATO | Panorama (NDR)

Am 25. Februar 2014 spielen die Brüder Sher Mohamad und Abdel Hadi mit ihrem Cousin Mir Hamza auf einem Feld, das eine Stunde Fahrtzeit nördlich von Kabul, Afghanistan, liegt. Sie finden einen Blindgänger und spielen damit. Er detoniert, die beiden neun und 14 Jahre alten Brüder sterben bei der Explosion, ihr Cousin überlebt verletzt. Er wacht nachts oft auf und weint. Den Blindgänger hatten NATO-Truppen beim Training in Afghanistan zurückgelassen. Sie entschädigten die Eltern später: mit 2.500 Dollar pro Kind.
Es gibt Dutzende solcher Geschichten, viel zu viele für ein Land, dem der Westen den Frieden bringen wollte. Die ISAF-Truppen ziehen ab und hinterlassen ein tödliches Erbe: Blindgänger. Und nicht nur dort, wo sie gekämpft haben und Luftangriffe geflogen sind. Auch auf Trainingsgeländen, wo sie man sie leichter hätte aufräumen können.
Mindestens 30 Menschen starben auf solchen Trainingsgeländen, mehr als 80 wurden verletzt. Die Bundeswehr erklärt auf Anfrage, sie habe alle ihre Trainingsgelände ordnungsgemäß geräumt. Unsere Recherchen in Afghanistan lassen daran Zweifel zu.
Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck haben neun Monate lang in Afghanistan recherchiert. Sie wollten wissen was bleibt, wenn NATO und Bundeswehr das Land verlassen.

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Doku am Sonntag: Die gelenkte Konsumgesellschaft. (ZDF Neo)

„Geplante Obsoleszenz“ ist der Begriff dafür, dass Produkte entwickelt werden mit geplant begrenzter Lebensdauer. Es fing in Deutschland an: in den 20er Jahren kam man auf die Idee, Produkte herzustellen, die absichtlich von allein zu einem bestimmten Zeitpunkt kaputt gehen und somit weggeschmissen werden müssen. Damals traf ein weltweites Firmenkartell eine gemeinsame Absprache zur Begrenzung der Lebensdauer von Glühbirnen, das Phoebuskartell. Eine Glühlampe sollte nach 1000 Stunden Leuchtdauer kaputt gehen. [1]
Diese Dokumentation zeigt weitere Beispiele, wie aus Profitgier eine sinnlose Wegwerfgesellschaft entstand, welche uns auch heute noch tangiert: Druckerpatronen, die einfach aufhören zu drucken und andere Marketing-Techniken, wie die „psychologische Beeinflussung der Konsumenten“. Eine Idee vom damaligen General Motors Chef Alfred P. Sloan.
[1] http://www.taz.de/!5170608/

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Doku am Sonntag: Schmutzige Schokolade

Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr — das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben — vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen, er ist mit seinem Kameramann nach Westafrika gereist, nach Mali und von dort weiter an die Elfenbeinküste, dem weltgrößten Produzenten von Kakao-Bohnen. Eine gefährliche Reise, erst vor wenigen Jahren wurde dort ein Journalist bei einer ähnlichen Recherche entführt und ist bis heute verschwunden.

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Doku am Sonntag: Der Rassist in uns (ZDF Neo)

Ein Experiment zeigt die Mechanismen der Diskriminierung auf. 39 Menschen nehmen an einem Selbstversuch teil. Was genau auf sie zukommt, wissen sie nicht. Aber eines wird sofort getan: Die Blauäugigen werden von den Braunäugigen getrennt. Was dann geschieht, zeigt diese Dokumentation.

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Doku am Sonntag: Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien.

Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je.

Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse.

Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.

Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.

Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.

www.kenfm.de

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Doku am Sonntag: Türkei – Drehkreuz des Terrors? (ARTE)

Die Türkei ist zur Zielscheibe terroristischer Attentate geworden. Seit einem Jahr häufen sich die Anschläge und treffen auch die großen Städte Ankara und Istanbul. Hat der türkische Staat die Islamisten im eigenen Land zu lange geduldet? Wie kam es zu dieser Entwicklung? In der Dokumentation begeben sich Halil Gülbeyaz und sein Team auf die Spuren der „Gotteskrieger“ in der Türkei.

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Doku am Sonntag: Das Ende des Erhabenen Staates (ARTE)

Teil 1: ►►► https://youtu.be/faeWBJqiFOo
Teil 2: ►►► https://youtu.be/yhafD-4vEk4
Der Mittlere und der Nahe Osten sind heute ein Krisengebiet. Hervorgegangen sind Länder wie Syrien, Türkei, Armenien aber auch Kroatien, Serbien und Mazedonien aus dem Osmanischen Reich, welches etwa 1800 zunehmend verfiel.
Sechs Jahrhunderte lang war das Osmanische Reich eine Großmacht, die sich über drei Kontinente und die sieben Weltmeere erstreckte. Ein riesiges Reich, Ort heiliger Stätten und Heimat der drei monotheistischen Weltreligionen. In weniger als einem Jahrhundert wurde das Reich zu Fall gebracht. Auf seinen Trümmern ist die Welt von heute entstanden.
Die Doku zeigt, wie es dazu kam und was die politischen Hintergründe waren.

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Doku am Sonntag: „Jede Regierung lügt“ (ARTE)

„All governments lie“ – „Jede Regierung lügt“, diesen Spruch des amerikanischen Ausnahme-Journalisten I.F. Stone macht sich eine starke Generation investigativer Journalisten wie Laura Poitras, Amy Goodman, Jeremy Scahill oder Michael Moore zum Motto, um Lügen und Betrügereien von Regierungen aufzudecken und mit Fakten zu widerlegen.

 

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