Archiv der Kategorie: Interviews

Interviews bei eingeSCHENKt.tv

Der „Plan B“ der Wissensmanufaktur – Im Gespräch mit Rico Albrecht (02.04.2017)

Der „Plan B“ ist ein ausgearbeitetes Konzept und ein Denkansatz zu einer veränderten Gesellschaftsordnung und einem alternativen Geldsystem.
Rico Albrecht und die Wissensmanufaktur sehen darin eine echte systemische Alternative, die diskutiert und natürlich auch verbessert werden darf, anstatt der viel gepriesenen und vorgelebten „Alternativlosigkeit“ unserer derzeitigen Politik.

Anstatt innerhalb des bestehenden Finanzsystems über Wachstum und Schulden zu diskutieren, bietet er Lösungsvorschläge an: Fließendes Geld, Friedliches Bodenrecht, Natürliches Einkommen und eine freie Presse ergeben im Verbund eine Alternative, über die gern diskutiert werden darf.

Will man zum Beispiel die ständig wachsende Staatsverschuldung radikal lösen, dann bedeutet der Begriff „radikal“ etwas durchweg Positives: Man befasst sich mit der Wurzel allen Übels, anstatt sich nur über Symptome zu wundern, wie es im Durchwurstelpragmatismus der politischen Landschaft leider überwiegend der Fall ist. Seit Jahrzehnten erzählt man uns, wir bräuchten mehr Wachstum und müssten alle den Gürtel enger schnallen, um zukünftigen Generationen nicht nur Schulden zu hinterlassen – eine Aussage, die jeglicher Logik entbehrt, denn wenn eine ganze Generation verschuldet sein soll, dann fragt sich, bei wem denn eigentlich?

Im Interview mit Rico Albrecht versuchten wir herauszufinden, warum der „Plan B“ genau aus diesen vier Elementen (Fließendes Geld, Friedliches Bodenrecht, Natürliches Einkommen, freie Presse) bestehen muss und hinterfragten, wie man denn schlussendlich von der Theorie in eine umsetzbare Praxis gelangen kann.

Das Interview führte Stefan Becker.

Zum Podcast: https://hearthis.at/eingeschenkt.tv/interview-rico-albrecht/

http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b
http://www.wissensmanufaktur.net/rico-albrecht

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„Ich wollte einfach nur überleben.“ – Justin Sonder, Auschwitz-Überlebender, im Gespräch

Justin Sonder wurde am 18. Oktober 1925 in Chemnitz als Sohn jüdischer Eltern geboren. Am 9. November 1938 erlebte er als Augenzeuge die Pogromnacht in Chemnitz.

Justin Sonder begann nach dem Schulabschluss 1941 eine Lehre als Koch. Er wurde im gleichen Jahr zur Zwangsarbeit verpflichtet.

Am 27. Februar 1943 wurde Justin Sonder verhaftet und ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort überlebte er unvorstellbare Zustände, Hunger, Schläge, Zwangsarbeit und die Selektionen, die für ihn das Schlimmste waren. In mehreren Todesmärschen gelangte Justin Sonder schließlich im April 1945 ins fränkische Wetterfeld, wo er am 23. April 1945 durch die amerikanische Armee befreit wurde. Am 19. Juni 1945 kehrt Justin Sonder gemeinsam mit seinem Vater in seine Heimatstadt nach Chemnitz zurück, wo er seitdem lebt.

Bis auf seinen Vater wurden alle weiteren 22 Verwandten ermordet.

Im Februar 2016 reiste Justin Sonder 90-jährig nach Detmold, um als Zeuge im Prozess gegen den 94-jährigen ehemaligen SS-Unterscharführer Reinhold Hanning auszusagen, der als Wachmann in Auschwitz arbeitete.

Justin Sonder wird im April 2017 zum Ehrenbürger von Chemnitz ernannt. Die Stadt würdigt damit das Engagement des 91-jährigen Chemnitzers und Auschwitz-Überlebenden zur Aufarbeitung von Verbrechen des Nationalsozialismus.

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Der Mann, der ein Kind bekam. Im Gespräch mit Hans-Heinrich Eulenberger

Der Mann, der ein Kind bekam – vom Mut zu leben, wie man gemeint ist. Im Gespräch mit Hans-Heinrich Eulenberger.
Sein Buch „Leben so weit“ könnt ihr im Eulenberger Verlag bestellen:
https://eulenberger.jimdo.com/leseprobe/

Es wird immer wieder ÜBER Transsexualität, Gender, Regenbogenfamilien, Gender Mainstreaming usw. diskutiert… Also dachten wir uns, wir reden mal MIT jemanden, der genau dieses Thema in sich erlebt hat.

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Rico Albrecht referiert am 01.04.2017 in Dresden zum Thema Finanzsystem

„Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld?“ wird das Thema von Rico Albrecht (www.wissensmanufaktur.net) sein, der am 01.04.2017 im Coselpalais in Dresden einen Vortrag halten wird.
Kartenbestellung unter ►►►https://www.weltbuch.com/tickets/dresden-gespräche/
Rico Albrecht erklärt leicht verständlich, warum den meisten Menschen trotz immer mehr und immer produktiverer Arbeit immer weniger Geld bleibt. Dabei nennt er auch mögliche Lösungen und was jeder Einzelne tun kann. Als Beispiel sei die Weiterentwicklung des von der Wissensmanufaktur entwickelten „Plan B“ genannt. Auch dieses Thema wird angesprochen werden. Sichert Euch Karten!

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Friedensfahrt Berlin – Moskau. Sascha Vrecar im Gespräch mit Owe Schattauer und Dr. Rainer Rothfuß

 

„Eine Idee kann man nicht töten!“ (Owe Schattauer)
Sascha Vrecar sprach für eingeschenkt.tv in Dresden mit Dr. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer, den Organisatoren der Friedensfahrt Berlin – Moskau, über die neue Freundschaftsfahrt 2017.
Dabei kamen auch politische Themen wie der Umgang der Medien mit diesem Thema und Themen wie der Konflikt in Syrien zur Sprache.

www.druschba.info

Facebook:
https://www.facebook.com/groups/www.druschba.info/

Голос Германии (Sergey Fiba)
https://www.youtube.com/user/Sergeyf617

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Demonstration gegen die NATO Sicherheitskonferenz in München am 18.02.2017

Vom 17. bis 19.2.2017 fand die 53. Münchner Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof statt. Zahlreiche Spitzenpolitiker und Wirtschaftsvertreter versammelten sich hier, um über die Themen Außenpolitik zu verhandeln. Allein rund 80 Außen- und Verteidigungsminister und 30 Staats- und Regierungschefs werden im Hotel Bayerischer Hof erwartet. Gäste waren unter anderem der britische Außenminister Boris Johnson, Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Vizepräsident Mike Pence und US-Vizepräsident Mike Pence, Verteidigungsminister James Mattis und Russlands Außenminister Außenminister Sergej Lawrow. Mit dabei unter anderem Bill Gates, Bono von U2, Ursula von der Leyen, Joachim Gauck, Frank-Walter Steinmeier.
Was wird dort hinter verschlossenen Türen beraten?
4000 Polizisten sichern den „sichersten Ort der Welt“ (BILD) [1]
Warum das viele Menschen kritisieren und warum dieses „Sicherheitstreffen“ hinterfragt wird, haben wir versucht, herauszufinden. Wir haben für Euch Eindrücke der Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz gefilmt und Demonstranten befragt. Unter anderem Eugen Drewermann.

[1] http://www.bild.de/politik/inland/muenchner-sicherheitskonferenz/der-sicherste-ort-der-welt-50464340.bild.html


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Was sagen Dresdner Bürger zu den Kunstprojekten „Monument“ und „Lampedusa 361“? | Fragen über Fragen

Im Vorfeld zu den diesjährigen Gedenkveranstaltungen zum 13. Februar beschäftigten zwei aktuelle Kunstprojekte die Stadt Dresden, welche von den Menschen sehr unterschiedlich, teilweise völlig gegensätzlich erlebt und empfunden werden und zu viel kontroversen Diskussionsstoff, hitzigen Debatten, lautstarken Beschwerden einerseits-, aber auch zu begeisterter Zustimmung andererseits geführt haben. Da wäre zum einen das „Monument“ vor der Frauenkirche des deutsch/syrischen Künstlers Manaf Halbouni, der damit das Kriegsgeschehen in Aleppo in den Fokus nahm und das Projekt Lampedusa 361 am Theaterplatz, welches an die vielen im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlingen erinnern möchte.

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Die Fehler im System des Geldes – Im Interview mit Bernd Senf (18.01.2017)

Bernd Senf im Gespräch über das derzeitige Geldsystem, seine Fehler und warum man über fließendes Geld diskutieren muss.

Geld soll nicht dazu dienen, es durch Anhäufung für sich „arbeiten“ zu lassen, so dass es sich aufgrund von Zins und Zinseszins wie magisch vermehrt. Geld selbst kann nicht arbeiten. Was des einen Gewinnzuwachs durch Hortung von Geld sind des anderen wachsende Schulden. Daraus folgt, dass das Geld und seine Menge stets im Fluss sein sollte und den Werten der Realwirtschaft angepasst sein muss.

Zwischen dem Fließen des Geldes im sozialen Organismus einer Wirtschaft und dem Fließen der Lebensenergie im Organismus eines Menschen sieht Bernd Senf erstaunliche funktionelle Identitäten: Die Blockierung des Fließprozesses macht den betreffenden Organismus krank und destruktiv.

Bernd Senf meint: „Geldschöpfung gehört nicht in die Hände Privater. Geldschöpfung gehört in öffentliche Hand.“

Bernd Senf ist ein deutscher emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

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Ökozid – der teuflische Preis für unseren Wohlstand!? – Im Gespräch mit Dirk C. Fleck (15.12.2016)

Am 15. Dezember 2016 trafen wir uns in Berlin mit Dirk C. Fleck, einem journalistischem Urgestein und engagiertem Schriftsteller (https://www.dirkfleck.de) , der sich seit vielen Jahren mit Leib und Seele und fühlbaren Herzblut einem Thema verschrieben hat:
Dem nahenden Kollaps unseres Ökosystems, einem „Ökozid“, den wir in erkennbarer Zukunft wie Dr. Faust als Preis in voller Höhe an Mephistoles zu zahlen haben. In Form von-, auf Jahrmillionen hin verseuchter Erde, zerstörten Ressourcen und irreversibler Schäden. Ein hoher Preis, den unsere Nachfolgegenerationen werden konfrontieren müssen, für einen diabolischen Pakt und den Genuss von etwa 50 Jahren „Wohlstand“.

Ist es bereits zu spät? Ist der „Point of no return“ bereits überschritten? Diese Frage bejaht Dirk C. Fleck klar, und rechnet ab, mit der Zivilisation, mit uns, und auch mit sich selbst. Dieses Gespräch nimmt den Zuschauer zunächst in einer „downward spiral“ mit auf eine Reise,- in eine Zukunft, die an „Dantes Inferno“ erinnert und traurig, melancholisch und ohnmächtig macht. Und doch schimmert später immer wieder auch Hoffnung in der Unterhaltung auf. „Schau hin und geh vorüber“ heißt es bei Dante und Vergil und auch in diesem Gespräch entsteht immer wieder auch Sinn im Weitergehen, Sinn,- der oft an ganz anderen Stellen auftaucht als erwartet und wie der berühmte lutherische Apfelbaum in vollen Angesicht einer endenden Zeit noch in die Erde eines neuen Bewusstseins gepflanzt wird, aus denen schließlich Flecks „Ökosophie“ entstehen- und die Wunder des verbundenen Lebens und des menschlichen Geistes wieder denkbar gemacht werden können. Und wer weiß, vielleicht… Vielleicht gibt es mehrere Zukünfte… und vielleicht gibt es noch offene Kapitel in diesen Zukünften, die auf eine andere Handschrift warten, eine Handschrift, welche parallel auch schon immer mal, zumindest in den Fußnoten der Gegenwart, aufgetaucht ist.

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Rettet die Zärtlichkeit! – Im Gespräch mit Andreas Krüger (15.12.2016)

Hogwarts 2.0 ?!
Magie und Zärtlichkeit an der Samuel Hahnemann Schule Berlin
Im Gespräch mit Andreas Krüger

Im Rahmen unserer Interview Reihe wollen wir immer wieder auch ungewöhnliche, nicht alltägliche Projekte, Menschen und Ideen unserer Zeit vorstellen und portraitieren. Am 15. Dezember 2016 waren wir nun in Berlin zu Gast in der Samuel Hahnemann Heilpraktiker Schule, um die ganz besonders ungewöhnliche Atmosphäre eines Ortes für euch einzufangen, der uns stark an die Zauberschule von Harry Porter erinnert hat, daher der Titel.

Die von außen eher triste und unscheinbare Fassade eines großen Bürogebäudes mit Pförtner, verwandelte sich in dem Augenblick als uns selbiger mit dem Fahrstuhl in den 4. Stock schickte und sich dort die Tür öffnete.

Im nächsten Moment betraten wir eine andere Welt und traten auf den Gang der Samuel Hahnemann Schule, wo uns sofort die Skulptur von Homöopathie Meister Hahnemann ins Auge- und der alles durchdringende Palo Santos Geruch in die Nase fiel. Von Irmgard Schmitz, der guten Seele des Schulbüros – die übrigens auch, das in Deutschland einmalige Fach „Liebeskunde“ unterrichtet – wurden wir dann in einen großen Klassenraum geführt, wo das Interview mit dem Schulleiter der SHS Professor Dumbledore, ähm… Entschuldigung Andreas Krüger stattfinden sollte. Derweil konnten wir schon mal den Stundenplan und die Angebote dieser Schule studieren, welche von knallharter naturwissenschaftlicher Schulmedizin, über Pflanzenheilkunde, Akupunktur, Qi Gong und Homöopathie bis hin zu „Leibarbeit“ „Astrologie“ und „Heilen mit Wolf und Engel“ (einer schamanistischen Zusatzausbildung) reicht. Und dann betrat Andreas Krüger den Raum, beziehungsweise nahm diesen wahrlich ein: groß, laut, liebenswert, authentisch und voller Begeisterung und riss uns während des Interviews wie eine Welle mit hinein in seine Welt, die uns in der darauffolgenden reichlichen Stunde wie selten zuvor zum Lachen brachte,- überschlug,- durchschüttelte,- irritierte,- faszinierte,- kontrovers durcheinanderbrachte,- und schlussendlich mit vielen unvergesslichen Eindrücken wieder in den grauen Berliner Alltag entließ. Jeder mag von dieser Schule halten was er will, aber wer sich hier einschreibt, ist ganz bestimmt nicht Mainstream und gerät wahrlich in einen lt. Andreas Krüger „alchimistischen Kochtopf der Heilkunst“ –
Hogwarts 2.0 eben. Aber seht selbst!

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