Was tust du, wenn dein System langsam entlarvt wird und du merkst, die Stimmung kippt gegen dich?

1. Schaffe Chaos. Das ist gut, die Leute werden verwirrt sein.

2. Solltest du Zusammenhalt feststellen – was Gift ist – teile Sie. Nimm eine Portion Menschen und sage, sie sind „rechts“. Die anderen teile in „links“ auf. Hilft das nicht, dann sollten die einen „Ossis“, die anderen „Wessis“ sein. Andere Möglichkeiten der Spaltung wären „Fleischesser„, „Veganer“, „Normale“, „Behinderte“, „Arbeitslose“, „Fleißige“, „Akademiker“, „Hartzer“.

könig

3. Mache einen kleinen Krieg. Das ist gut, die Leute werden panikartig durch die Straßen rennen.

4. Nutze diese Zeit, um die Umkleidekabine aufzusuchen. Streife dort alles ab, was die Leute bewegen könnte, dich wiederzuerkennen.

5. Gehe in deine Schatzkammer, nimm 100 Euro Begrüßungsgeld und eine Banane mit und verteile sie unter die Leute. Es wird sich hart anfühlen, jeden Idioten 100 Euro zu geben, aber glaube mir: es lohnt sich!

6. Die Leute werden dich umarmen und dich frenetisch feiern und dir um den Hals fallen. Nutze dieses schmale Zeitfenster aus! Nimm Dankesgrüße aus der Bevölkerung entgegen und nicht vergessen: Du musst immer so sympathisch lächeln. Mach auch zwischendurch mal so’n kleinen Kalauer, die da draußen lieben das.

7. Ab jetzt hast du wieder ca. 70 Jahre Zeit, die Menschen auszubeuten. Sollte das System ins Schwanken kommen, da die Leute anfangen, deine Methoden zu hinterfragen, befolge einfach Punkt 1 bis 7.

Als Bonus: Folgende Begriffe gebe ich dir mit auf dem Weg, die du stets einsetzen kannst, um die Masse zu begeistern. Halte dich nicht zurück, diese ständig zu artikulieren (hier ist ein „ständig“ sehr wichtig!)
„Wachstum! Wettbewerb! Wachstum! Wettbewerb!
„Alternativlos! Alternativlos! Alternativlos!“
„Auch mal den Gürtel enger schnallen!“
„Überstunden heißen nicht Überstunden, sondern persönliches Engagement!“
„So wie wir heute leben, wollen wir morgen arbeiten!“
„Wir müssen mehr sparen, damit wir mehr ausgeben können!“
„Das ist systemrelevant!“
„Vorwärts immer – rückwärts trotzdem!“

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Oliver Janich – Anarchismus, Grundeinkommen, Flüchtlingswellen und Streit mit LeFloid

Am Wochenende des 1. & 2. August 2015 trafen wir Oliver Janich auf dem Friedensfest in München. Wir haben ihn zu seiner aktuellen Lage im Streit mit Studio71/ LeFloid, einem Grundeinkommen, Anarchismus und Libertarismus sowie zu seiner Herangehensweise an die aktuellen Flüchtlingswellen befragt.

 

Am Wochenende des 1. & 2. August 2015 trafen wir Oliver Janich auf dem Friedensfest in München. Wir haben ihn zu seiner aktuellen Lage im Streit mit Studio71/ LeFloid, einem Grundeinkommen, Anarchismus und Libertarismus, sowie zu seiner Herangehensweise an die aktuellen Flüchtlingswellen befragt.

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Fragerunde zur Filmpremiere von „Ukrainian Agony“ am 18. Juli 2015

Nach der Premiere von Mark Bartalmai´s Film „Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg“ stellten sich alle am Film beteiligten Personen zu einer Fragerunde. Wir haben diese Statements für Euch dokumentiert. Interessant ist hier auch eine Diskussion zwischen Mark Bartalmai und einer West-Ukrainerin. Schaut selbst!

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„Zug der Liebe“ in Berlin am 25.07.2015

Am 25.07.2015 fand in Berlin der erste „Zug der Liebe“ mit über 20.000 Teilnehmern statt. Das neue Konzept der Organisatoren dieser Demonstration bestand darin, durch Techno-Musik auf politische Botschaften aufmerksam zu machen. Ob die Menschen letztendlich tatsächlich für Nächstenliebe und Toleranz oder doch nur zum Feiern auf der Straße waren, bleibt offen.
Wir haben uns mit einigen Demonstranten unterhalten und ein paar Statements für euch zusammen gestellt. Diejenigen, die wirklich nur wegen der Party vor Ort waren, hatten verständlicherweise nichts weiter in die Kamera zu sagen.

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Alternative Presseschau vom 24. Juli 2015

Analyse unserer Leit-Medien und „Alternativen“, die oft gar keine sind! In dieser Presseschau widmen wir uns einmal intensiv und kritisch dem Zustand unserer Meinungsbildung und Medienlandschaft – seien es nun die Mainstream- oder Alternativmedien. In beiden Richtungen wird sowohl guter als auch grottenschlechter Journalismus betrieben und manche alternative Medien sind mittlerweile nicht nur keine Alternative mehr, sondern auch hochgradig populistisch, tendenziös und in keiner Weise faktenbelegt.

Diese Presseschau wird polarisieren und das geht auch in Ordnung, in der Hoffnung, daß manch einer sich zukünftig wieder etwas stärker überlegt, was er so alles teilt, zitiert und nachplappert.

In dieser Folge auch mit tierischer Unterstützung!

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Reiner Wein in Medien, Politik, Gesellschaft… kritisch, investigativ, humorvoll… Satire trifft Ernst…