Dresdner Konzerte – Künstler sagen Danke an Sea-Watch e.V.

Bei der ersten Veranstaltung der Konzertreihe am 8. Januar 2017 im Coselpalais in Dresden waren Vertreter der Sea Watch Organisation zu Gast. Wir präsentieren euch hier den Mitschnitt.

Ihr erhaltet Informationen zur Arbeit von Sea Watch und könnt euch auf Musik von Klassik bis Moderne – bis hin zu Klezmer freuen; dargeboten von Studenten und Lehrkräften der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden.
Es erwartet euch Kammermusik mit z.B. Querflöte, Klarinette, Viola und auch Gesang. Lasst euch inspirieren.

Wir haben einige Musikstücke mit Bildern bzw. Filmausschnitten original von Sea Watch hinterlegt. Sie dokumentieren eindringlich die Arbeit der Organisation – die Rettung von Menschenleben auf hoher See.

Alle Künstler spielen ohne Gage. Sämtliche Eintrittsgelder gehen an den Verein, um dessen Arbeit weiter zu unterstützen. Das ist die prinzipielle Idee dieser Konzertreihe, welche von Sonja Gimaletdinow ins Leben gerufen wurde.

Wenn es euch gefallen hat, dann dürft ihr gespannt sein auf das nächste Konzert am 05.03.2017.

Wenn Ihr euch zu einer kleinen Spende durchringen könnt, wäre das für die Mannschaft der Sea Watch sicher hilfreich – vielleicht können wir 1500,00€ erreichen!
Stand derzeit: 1022,00€.

Helft, Leben zu retten!

Sea-Watch e.V:
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Sea-Watch e.V.

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Die Fehler im System des Geldes – Im Interview mit Bernd Senf (18.01.2017)

Bernd Senf im Gespräch über das derzeitige Geldsystem, seine Fehler und warum man über fließendes Geld diskutieren muss.

Geld soll nicht dazu dienen, es durch Anhäufung für sich „arbeiten“ zu lassen, so dass es sich aufgrund von Zins und Zinseszins wie magisch vermehrt. Geld selbst kann nicht arbeiten. Was des einen Gewinnzuwachs durch Hortung von Geld sind des anderen wachsende Schulden. Daraus folgt, dass das Geld und seine Menge stets im Fluss sein sollte und den Werten der Realwirtschaft angepasst sein muss.

Zwischen dem Fließen des Geldes im sozialen Organismus einer Wirtschaft und dem Fließen der Lebensenergie im Organismus eines Menschen sieht Bernd Senf erstaunliche funktionelle Identitäten: Die Blockierung des Fließprozesses macht den betreffenden Organismus krank und destruktiv.

Bernd Senf meint: „Geldschöpfung gehört nicht in die Hände Privater. Geldschöpfung gehört in öffentliche Hand.“

Bernd Senf ist ein deutscher emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

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Der ultimative Oxfam-Test

Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerungoxfam

Der ultimative Oxfam-Test! Gehörst du zu den 8 reichsten Menschen der Welt?? Dieser Test kostet etwas Geduld und Nerven. Aber das Programm rechnet es dir dafür ziemlich korrekt aus. Mach mit! Denn du solltest wissen, auf welcher Seite du stehst.

►►► Zum Test http://eingeschenkt.tv/oxfam/
(Wichtig! Bevor ihr diesen Test antretet, müsst ihr folgendes wissen: Nerven behalten!!)

►►►https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2017-01-16-acht-milliardaere-besitzen-so-viel-aermere-haelfte

2016 waren es – laut Oxfam-Studie – noch 62 Reiche:

►►► https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2016-01-18-62-superreiche-besitzen-so-viel-haelfte-weltbevoelkerung

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Obama ist das ideale Beispiel für die perfekte Verpackung eines kaputten Produkts

Ein Gastbeitrag von Willy Karma

obama

Ja, auch ich war damals glücklich und gerührt. Der erste schwarze Präsident. Ein anständiger, sympathischer Typ. Friedensnobelpreis. Und nun, kurz vor Ende seiner Amtszeit, zeigt er sein wahres Gesicht und stationiert Militärs an der russischen Grenze… mit dem WISSEN, dass dies höchstwahrscheinlich in zwei Wochen eh rückgängig gemacht wird. Das ist doch kein friedlicher Staatsmann. Das ist ein eingeschnappter Provokateur. Und kommt mir nicht mit „Anti-USA“.
Nicht mit mir…
Ich liebe die USA. Oder besser: das „Konzept“ USA. Ich ging dort in den Kindergarten. Verbrachte 13 Jahre auf einer deutsch-amerikanischen Schule. Chillte mit Kindern von US-Soldaten. Verkleidete mich an Halloween, als das in Deutschland noch eine unverständliche Buchstabenkette war (Hallo, was?).
Es MUSS – auch in unserer überpolitisierten, unterbelichteten Gesellschaft – möglich sein, frei und offen zu sagen, was man über die aktuelle Politik eines Landes denkt, OHNE in eine vorkonstruierte Ecke geschoben zu werden.
Dasselbe gilt auch für die Politik Israels. Und kommt mir nicht mit „Anti-Israel“. Ich liebe Israel. Ich bin dort geboren. Meine halbe Familie lebt dort. Es ist das schönste Land der Welt für mich und ich liebe seine Menschen, ihre Kultur und Wärme. Genauso liebe ich die Kultur und Wärme der Palästinenser. Was für ein Glück, dass das Schicksal es mir vergönnte, Freundschaft mit einigen zu schließen. Ich kann unmöglich meine Augen vor der Tatsache verschließen, dass diese Menschen wie VIEH gehalten werden. Und israelische Siedlungen bewusst und grob gegen internationales Recht verstoßen. Das hat längst nichts mehr mit Sicherheit zu tun. Das ist Größenwahn. Und die Hälfte der Israelis denkt genauso. Nur „wir“ hier im sicheren West-Europa brüllen herzlose Parolen wie „Verteidigung! Alles Verteidigung! Es gibt kein Palästina!“ Das ist kein Patriotismus, das ist eine kollektive Psychose. Und mir liegt das Leben ALLER Menschen in dieser Region am Herzen, nicht nur derer mit dem richtigen Pass. Also nennt mich nicht Israel-Feind.
Und nun stehen Panzer vor Russland, wie 1940… und es ist okay. Weil Putin ein Despot ist und sich angeblich in US-Server reinschnüffelt? Und nennt mich nicht „Putin-Versteher“. Ich habe den Mann noch nie getroffen, wie soll ich ihn verstehen? Und nennt mich auch nicht „Russland-Freund“. Mein Vater war 12 Jahre in einem sibirischen Gulag zur Zwangsarbeit inhaftiert. Seine Eltern starben bereits nach wenigen Wochen und auch viele seiner Freunde verhungerten, erfroren oder verendeten elendig. Ein Wunder, dass er – dank seiner Kraft und Jugend – überlebte und – trotz aller Traumata und einer gestohlenen Dekade seines Lebens – zu meinem liebenden Vater wurde… und viele Jahre später in FREIHEIT, nicht in Gefangenschaft sterben durfte. Also, nennt mich nicht „Russland-Freund“. Und nennt mich auch nicht „Russland-Feind“. Meine Eltern wuchsen beide in der Sowjetunion auf, bei uns zu Hause wurden die russischen Meister gelesen, gehört und betrachtet. Es sind großzügige, bedachte, ehrliche Menschen. Und darunter auch Ganoven, Lügner und Trolle. So wie auch bei uns. So wie überall. Also nennt mich nicht Russland-Feind.
Hört auf damit, Menschen in Schubladen zu stecken. Die einzigen, die davon profitieren, sind Zähler, Ordner, Verkäufer und Führer. Wir haben keine Vornamen, damit wir zu anonymen Elementen in kollektiven Zuordnungskonstrukten werden. Denn genau das passiert gerade hier in unserem Land. Jeder ist plötzlich „irgendwas“. Typisch deutsch. Und nennt mich nicht „Deutschland-Feind“. Nicht mich. Ich bin hier aufgewachsen und schätze so vieles an dieser Kultur. Die deutsche Sprache ist die Sprache meiner Kunst und ich trage Hoffnung in mir, dass dieses Land nach der Katastrophe vor 80 Jahren noch den richtigen Weg geht. Also nennt mich nicht Deutschland-Feind.
Nennt mich nicht Veganer, weil mir das Wohl von unschuldigen Tieren am Herzen liegt. Nennt mich nicht links-liberal, weil ich mich für Homosexuelle einsetze. Nennt mich nicht Verschwörungstheoretiker, weil ich die Musik von Xavier Naidoo genieße. Nennt mich nicht Öko, weil ich endlich auf allen Dächern Solarpanels sehen will. Nennt mich nicht Kommunist, weil ich die absurden Verwirrungen des Turbokapitalismus nicht feiere. Nennt mich nicht Gutmensch, weil es mir VERF*CKT egal ist, was für eine Handymarke Flüchtlinge besitzen. Nennt mich nicht Eso, weil ich zum Universum bete. Und nicht „Nerd“, weil… Gründe gäbe es genug 🙂
Wisst ihr was? Nennt mich doch einfach Willy. Das ist mein Name. Ich bin die Schnittstelle zwischen multiplen Konflikten auf dieser Welt. Deutschland, Russland, USA, Israel. Beide Eltern Flüchtlinge – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich trage ALLES in mir. Ich kenne kein Vaterland. Ich kannte und liebte meinen Vater. Ich kenne keine Muttersprache. Ich kenne und liebe meine Mutter. Ich kenne keinen Bruderkuss. Ich kenne und liebe meine Schwester. Kein Land, kein Staat, kein Glaube, keine Ideologie, keine Hautfarbe, keine Gruppe, keine Einstellung hat bei mir eine Grundsympathie. Jeder Mensch muss mich VON SICH aus überzeugen, so wie ich es auch tun muss. Und ich kann auch jemanden lieben, der NICHT so denkt und fühlt wie ich selbst.
Und nennt mich nicht Welt-Feind, nur weil ich nicht nach den aufoktroyierten Regeln des Hasses, der Spaltung und der Zugehörigkeit spiele. Denn ich liebe diese Welt.
 Danke.

Facebook Seite von Willy Karma:
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eingeSCHENKt.tv – Jahresrückblick 2016 – Wir sagen Danke!!!

2016 ist fast zu Ende!

Ein Dank, ein Aufruf und eine kleine Überraschung für den Silvesterabend!

Hallo liebe Eingeschenkt.tv Freunde,

wir möchten uns heute bei euch ganz herzlich für eure Treue und die Begleitung im Jahr 2016 bedanken! Wir haben uns authentischen und unabhängigen Journalismus auf die Fahnen geschrieben und bekamen schon sehr oft die Rückmeldung von euch, diesen Anspruch auch gut umsetzen zu können!
Um uns zu unterstützen und diesbezüglich weiter wachsen- und unser Programm bekannter machen zu können, möchten wir euch heute zu 3 GANZ DIREKTEN MAßNAHMEN aufrufen!

1. Nehmt euch bitte einmal einige Minuten Zeit und ladet gezielt über die Funktion „Freunde einladen“ auf unserer Seite so viele wie möglich aus eurer Freundesliste dazu ein, eingeschenkt.tv auch zu abonnieren! Wir sind sehr gespannt, wie viele neue Abonnenten ihr in den nächsten Tagen für unser Programm gewinnen könnt! Lasst uns als Schwarm die Exponentialfunktion im Netz doch einmal positiv nutzen!!!

2. Wir suchen dringend ernsthafte Unterstützer, welche uns regelmäßig dabei helfen, unsere Beiträge gezielt und strukturiert weiter zu verteilen, bspw. in Facebook Gruppen. Das machen wir im Moment selbst und das hält uns oft auch davon ab, die sowieso knapp bemessene Zeit intensiver für das eigentliche Programm nutzen zu können. Wer ernsthaft Interesse hat, hier einen kleineren regelmäßigen Hilfsbeitrag beizusteuern würde uns damit unwahrscheinlich gut unter die Arme greifen!

3. Und um weitere spannende Formate, wie zum Beispiel eine schon geplante und konzipierte Gesprächsrunde für 2017 produzieren zu können, fehlt uns momentan leider in erster Linie das Geld. Vielleicht kann sich ja der ein oder andere von euch dazu durchringen, uns mit einem monatlichen Kleinstbetrag regelmäßig zu unterstützen.
Würden uns bspw. nur 1/3 aller Eingeschenkt.tv Abonnenten regelmäßig mit 3 Euro im Monat unterstützen, könnten wir noch ganz andere Formate und Interviewgäste endlich einmal realisieren!

Und zum Schluss: Viel Spaß mit unserem Eingeschenkt.tv Jahresvideo! Bleibt uns treu! Wir sehen uns 2017!

Also:
„Es gibt nichts Gutes außer man tut es“
– Erich Kästner –

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Ökozid – der teuflische Preis für unseren Wohlstand!? – Im Gespräch mit Dirk C. Fleck (15.12.2016)

Am 15. Dezember 2016 trafen wir uns in Berlin mit Dirk C. Fleck, einem journalistischem Urgestein und engagiertem Schriftsteller (https://www.dirkfleck.de) , der sich seit vielen Jahren mit Leib und Seele und fühlbaren Herzblut einem Thema verschrieben hat:
Dem nahenden Kollaps unseres Ökosystems, einem „Ökozid“, den wir in erkennbarer Zukunft wie Dr. Faust als Preis in voller Höhe an Mephistoles zu zahlen haben. In Form von-, auf Jahrmillionen hin verseuchter Erde, zerstörten Ressourcen und irreversibler Schäden. Ein hoher Preis, den unsere Nachfolgegenerationen werden konfrontieren müssen, für einen diabolischen Pakt und den Genuss von etwa 50 Jahren „Wohlstand“.

Ist es bereits zu spät? Ist der „Point of no return“ bereits überschritten? Diese Frage bejaht Dirk C. Fleck klar, und rechnet ab, mit der Zivilisation, mit uns, und auch mit sich selbst. Dieses Gespräch nimmt den Zuschauer zunächst in einer „downward spiral“ mit auf eine Reise,- in eine Zukunft, die an „Dantes Inferno“ erinnert und traurig, melancholisch und ohnmächtig macht. Und doch schimmert später immer wieder auch Hoffnung in der Unterhaltung auf. „Schau hin und geh vorüber“ heißt es bei Dante und Vergil und auch in diesem Gespräch entsteht immer wieder auch Sinn im Weitergehen, Sinn,- der oft an ganz anderen Stellen auftaucht als erwartet und wie der berühmte lutherische Apfelbaum in vollen Angesicht einer endenden Zeit noch in die Erde eines neuen Bewusstseins gepflanzt wird, aus denen schließlich Flecks „Ökosophie“ entstehen- und die Wunder des verbundenen Lebens und des menschlichen Geistes wieder denkbar gemacht werden können. Und wer weiß, vielleicht… Vielleicht gibt es mehrere Zukünfte… und vielleicht gibt es noch offene Kapitel in diesen Zukünften, die auf eine andere Handschrift warten, eine Handschrift, welche parallel auch schon immer mal, zumindest in den Fußnoten der Gegenwart, aufgetaucht ist.

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Rettet die Zärtlichkeit! – Im Gespräch mit Andreas Krüger (15.12.2016)

Hogwarts 2.0 ?!
Magie und Zärtlichkeit an der Samuel Hahnemann Schule Berlin
Im Gespräch mit Andreas Krüger

Im Rahmen unserer Interview Reihe wollen wir immer wieder auch ungewöhnliche, nicht alltägliche Projekte, Menschen und Ideen unserer Zeit vorstellen und portraitieren. Am 15. Dezember 2016 waren wir nun in Berlin zu Gast in der Samuel Hahnemann Heilpraktiker Schule, um die ganz besonders ungewöhnliche Atmosphäre eines Ortes für euch einzufangen, der uns stark an die Zauberschule von Harry Porter erinnert hat, daher der Titel.

Die von außen eher triste und unscheinbare Fassade eines großen Bürogebäudes mit Pförtner, verwandelte sich in dem Augenblick als uns selbiger mit dem Fahrstuhl in den 4. Stock schickte und sich dort die Tür öffnete.

Im nächsten Moment betraten wir eine andere Welt und traten auf den Gang der Samuel Hahnemann Schule, wo uns sofort die Skulptur von Homöopathie Meister Hahnemann ins Auge- und der alles durchdringende Palo Santos Geruch in die Nase fiel. Von Irmgard Schmitz, der guten Seele des Schulbüros – die übrigens auch, das in Deutschland einmalige Fach „Liebeskunde“ unterrichtet – wurden wir dann in einen großen Klassenraum geführt, wo das Interview mit dem Schulleiter der SHS Professor Dumbledore, ähm… Entschuldigung Andreas Krüger stattfinden sollte. Derweil konnten wir schon mal den Stundenplan und die Angebote dieser Schule studieren, welche von knallharter naturwissenschaftlicher Schulmedizin, über Pflanzenheilkunde, Akupunktur, Qi Gong und Homöopathie bis hin zu „Leibarbeit“ „Astrologie“ und „Heilen mit Wolf und Engel“ (einer schamanistischen Zusatzausbildung) reicht. Und dann betrat Andreas Krüger den Raum, beziehungsweise nahm diesen wahrlich ein: groß, laut, liebenswert, authentisch und voller Begeisterung und riss uns während des Interviews wie eine Welle mit hinein in seine Welt, die uns in der darauffolgenden reichlichen Stunde wie selten zuvor zum Lachen brachte,- überschlug,- durchschüttelte,- irritierte,- faszinierte,- kontrovers durcheinanderbrachte,- und schlussendlich mit vielen unvergesslichen Eindrücken wieder in den grauen Berliner Alltag entließ. Jeder mag von dieser Schule halten was er will, aber wer sich hier einschreibt, ist ganz bestimmt nicht Mainstream und gerät wahrlich in einen lt. Andreas Krüger „alchimistischen Kochtopf der Heilkunst“ –
Hogwarts 2.0 eben. Aber seht selbst!

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„Krieg gegen das Bargeld“ – Thorsten Schulte spricht in Bautzen (12.12.2016)

Thorsten Schulte, besser bekannt als der „Silberjunge“, ist Ökonom und Buchautor und arbeitete viele Jahre in der Finanzwirtschaft.
Als Kapitalmarkt- und Konjunkturexperte schrieb er bereits 2010 das Buch „Silber – das bessere Gold“.
Er war tätig als Investmentbanker unter anderem bei der Deutschen Bank als Vice President und der DZ Bank als stellvertretender Abteilungsdirektor zwischen 1999 und 2008.
Seit Jahren rät er mit Entschiedenheit zu Gold- und Silberinvestments. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass immer mehr Bankvorstände die Systemfrage stellen und sich mit Edelmetallen absichern wollen gegen die kommenden Krisen des derzeitig etablierten Finanzsystems.
In seinem Vortrag am 12.12.2016 in Bautzen zeigt er auf, wie Politik und Finanzwirtschaft den Trend forcieren, das Bargeld als Zahlungsmittel zumindest schrittweise bis sogar gänzlich abzuschaffen. Die Konsequenzen einer immer mehr auf bargeldlosen Zahlungsverkehr basierenden Gesellschaft werden in diesem Vortrag detailliert dargestellt. Es zeigt sich, dass es jeden betrifft: Bürger, Unternehmen und die demokratische Grundordnung.
Anhand des derzeitigen Zustands des Geldsystems und der Schuldensituation vieler Länder zeigt Thorsten Schulte auf, wie es immer wieder zu Bankenkrisen kommen muss und was das für die Zukunft der globalen Wirtschaft und für jeden einzelnen bedeutet.

Webseite von Thorsten Schulte: http://www.silberjunge.de/

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Reiner Wein in Medien, Politik, Gesellschaft… kritisch, investigativ, humorvoll… Satire trifft Ernst…