Schlagwort-Archive: Donald Trump

Donald Trump – Was halten die Amerikaner von ihrem neuen Präsidenten?

Nirgends kommt Donald Trump schlechter weg als im deutschen Fernsehen“ titelte „Die Welt“ am 22.05.2017.

In Deutschland scheint sich die Presse einig: Der Leser soll wissen, die USA haben einen bösen Präsidenten.

Was seltener gezeigt wird, ist die Meinung der Bürger in den USA selbst über ihren 45. Präsidenten. Wir haben nachgefragt. Und die Meinungen könnten unterschiedlicher kaum ausfallen.
(Reporter: Max)

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Illegale Kriege: Türkei und Syrien, Dr. Daniele Ganser an der Universität in Köln (03.06.2017)

Dr. Daniele Ganser sprach am 3. Juni 2017 an der Universität in Köln. Sein aktuelles Buch „Illegale Kriege. Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“ begleiteten diesen Vortrag.
In diesem Vortrag werden vor allem die Situationen in den Ländern Türkei und Syrien behandelt.
Die Türkei hat, wenn man auf die Weltkarte blickt, eine geopolitische Schlüsselposition: Sie ist die Brücke zwischen Asien und Europa. Die Türkei ist die einzige Landbrücke zwischen schwarzem Meer und Mittelmeer.
Schon sehr früh zeigte die Türkei, dass sie einen prowestlichen Kurs eingeht: 1952 trat sie der Nato bei. Warum die Türkei für die NATO-Länder so eine wichtige geostrategische Rolle in Vorderasien spielt und warum der Syrien-Konflikt auch viel mit der Thematik rund um die Türkei zu tun hat, wird in diesem Vortrag beleuchtet und aufgearbeitet.

Dr. Daniele Ganser ist Friedensforscher und leitet das von ihm gegründete SIPER Swiss Institute for Peace and Energy Research.
Wir haben für Euch seinen Vortrag in Köln aufgezeichnet.

Wir bedanken uns sehr bei „Ton und Bilk“ für die Mithilfe an dieser Produktion (http://www.andreasresch.org/tonundbilk/)

zum Podcast: https://hearthis.at/eingeschenkt.tv/daniele-ganser-in-koeln

Aktuelles Buch: „Illegale Kriege – Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“
https://www.weltbild.de/artikel/buch/illegale-kriege_21642435-1

https://www.amazon.de/Illegale-Kriege-NATO-L%C3%A4nder-sabotieren-Chronik/dp/3954715023

SIPER Swiss Institute:
https://www.siper.ch/de/

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„Warum ich Trump so schrecklich gut finde!“

Ein Gastbeitrag von Jürgen Bodelle

Donald Trump

Was halten Sie von einer handfesten Demaskierung? Wie viele Bemühungen gab es. Jahrzehntelang. Aufklärung. Fakten. Nachweise. Beweise! Wie viele Bemühungen liefen ins Leere! Dem Dollar-Imperium dienten die eloquenten Masken der Clintons und Obamas stets als Verharmlosung der amerikanischen Brutalität. Sie dienten als Verschleierung von wahrer Herrschaft und politischer Macht. Die amerikanischen Strategen, die nach alleiniger Weltherrschaft streben, hatten sich bislang einem langen Versteckspiel verschrieben. Stets blieben die Hintermänner im Dunkeln. Jedenfalls für die Masse unserer deutschen Medienkonsumenten. Freilich auch für die Masse der US-Bürger.

Nun tritt einer aus dem Kreis der amerikanischen Hintermänner heraus. Und er tritt ganz offen und unverblümt auf. Ich find das klasse. Es hat Klasse. Und er repräsentiert wie kein anderer seine Klasse. Er hat echtes Format. So wie er ist, ist das Dollar-Imperium. Dumm. Dreist. Egoistisch-nationalistisch.

Die Herrschaft von Geldadel, von superreichen Familienclans und ihren Konglomeraten wird bei uns im heilig-christlichen Westen gemeinhin als „Demokratie und Marktwirtschaft“ verkauft. Die Herrschaft von reichen Oligarchen – also die Herrschaft der Wenigen über die Vielen – wird im Auftrag der Wenigen so gut es geht verschleiert. Damit der Schwindel nicht aufliegt, sind eine Unzahl von PR-Abteilungen mit den Mitteln der Psychologie damit beschäftigt, an den psychisch-emotionalen Schwachpunkten der Bürger anzusetzen. Wir erleben es gerade jetzt im deutschen Wahlparty-Getümmel.

Wir kennen es aus unserem Land nur zu gut – und so trifft es auch und gerade in den USA zu: Die Menschen entscheiden überwiegend nach Emotionen. So wählt man nicht diejenigen, die die eigenen Interessen vertreten, sondern die das Handwerk der Schauspielerei am besten beherrschen. Politik ist für die Masse ein merkwürdiges Geheimnis. Man sieht die einzelnen Personen, aber nicht das System dahinter.

In den Achtziger Jahren war Reagan in doppelter Hinsicht ein klassischer Schauspieler. Er deindustrialisierte im Namen der Hochfinanz die amerikanischen Industriesektoren, ließ sie nach Asien, gerade auch nach China, auslagern. Er, der Erzkonservative, verkaufte sich als kapitalistischer Könner – und war doch nur ein billiger Verscherbler. Das Geld aus der Verscherbelungsaktion ging an die Wallstreet. Der Casinokapitalismus nahm seinen Lauf.

Nun also Trump. Er hat die katastrophale Folgen seiner Brüder im Geiste zum Thema erhoben und zieht daraus die in seinem Sinne durchaus ehrliche, aber wiederum verheerende Schlussfolgerung: America first. Er betreibt einen unverhohlenen Währungskrieg gegen den Euro. Seine Handelspolitik entspricht absolut dem nationalkapitalistischen Ellenbogenprinzip. Er hat China ins Auge gefasst. Aber er traut sich noch nicht zum Äußersten. Also wird er den Welthandel angreifen. Ein Wirtschaftskrieg, den er und die unselige Vasallen-EU bereits gegen Russland, den Iran und Syrien führen.

Aber die Trabanten-EU hat begriffen. Erst dieser Tage, aber es scheint, dass sie begriffen hat. Das also hat Trump doch gut gemacht. Er hat seine Vasallen unsäglich blamiert und im Regen stehen lassen. Er ist ein ehrlicher Imperialist. America first. First Banc of America.

Was die Historiker inzwischen wissen: Der aggressive Kurs gegen die europäische Konkurrenz begann mit dem Jugoslawienkrieg, in das die USA die Europäer hineinstieß. Die Europäer haben sich als Trabanten verhalten und sich damit ins eigene Fleisch geschnitten. Es war der Anfang des Unfriedens, der mit der Ukraine seinen Fortgang nahm und sich bis zum Irak-, Libyen- und Syrien-Konflikt hochschaukelte. Eine hochbrisante Mischung. Trump gibt noch mehr Zunder in die bereits hochexplosive Mischung.

Er hofiert die schlimmste faschistisch-islamistische Macht auf diesem Planeten. Unverblümter geht es nicht. Clinton, Obama und Co. hätten es geschickter angestellt. Heimlich. Still. Und leise. Und schön hinterrücks. Ohne Medien. Für sie wäre das – wie bisher – Geheimsache. Geheimdienstsache. Trump aber gibt das innerste Wesen des Dollar-Imperiums preis.

Fast könnte ich ihn lieben. Für diese Ehrlichkeit. Ihn und seine Satellitenschauspieler in der EU, inklusive jener sich harmlos gerierenden professionellen Politschauspieler in meinem good old Germany. Und doch hasst uns Trump, der ehrliche imperiale Ami, weil er eben doch trotz aller scheinheiligen „Bündnistreue“ in der kapitalistischen Konkurrenzmaschine gefangen ist.

Das Dollar-Imperium hat diesen Mann an seiner Spitze verdient. Trumps Vorgänger, die eloquenten Heuchler, haben den Karren dieser Welt lange genug an die Wand gefahren. Sie haben Vorarbeit für seine Auftritte geleistet. Wir erleben seine Auftritte – und viele sind verwundert. Ja, du meine Güte, was haben Sie denn erwartet? Kennt man nicht die Familienclans, die versuchen, die Alleinherrschaft in der Welt zu gewinnen? Kennt man nicht die Zahlen, der von den Amis in Gang gesetzten Rüstungsspirale? Trump macht das schon ganz gut. Er ist der lebende Beweis für die Aggression einer außer Rand und Band geratenen kapitalistischen Supermacht.

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die morgige neue Woche. Eine einzige Woche in der Reihe unendlicher Wochen. Machen Sie sich das bitte bewusst. Und seien Sie beruhigt: Eine neue Woche ist noch lange keine Neue Weltordnung. Gott behüte uns.

(Wir bedanken uns bei Jürgen Bodelle für die Genehmigung, diesen Beitrag veröffentlichen zu dürfen.)

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„Nicht in unserem Namen!“ – Demo in Dresden gegen den Stellvertreterkrieg in Syrien (09.04.2017)

Am 09. April 2017 fand in Dresden eine Demonstration gegen den eskalierenden Krieg in Syrien statt.
Die USA griffen am 7. April 2017 mit 59 Tomahawk-Marschflugkörpern den syrischen Militärflughafen al-Sha’irat in der Nähe von Homs an. Dabei wurden sechs syrische Soldaten und neun Zivilisten – die Hälfte davon Kinder – getötet. Dieser Angriff stellt ein Bruch des Völkerrechts dar. Er ist in keinster Weise von der UN autorisiert worden.
Der offizielle Grund dieses Angriffs war eine militärische Antwort auf den sich am 04. April 2017 ereigneten Giftgasangriff in Khan Sheikhun – in der von islamistischen Extremisten kontrollierten Provinz Idlib. Bei diesem durch das Nervengas Sarin ausgeführten Anschlag starben nach offiziellen Angaben 87 Menschen.
Die USA erhoben – ohne irgendwelche Beweise liefern zu können – den Vorwurf, dass dieser Giftgasanschlag von der syrischen Regierung ausging und begründeten mit dieser Aussage den Angriff auf den oben genannten syrischen Militärflughafen. Ohne UN-Mandat und somit gegen geltendes Völkerrecht.

Die Initiatoren der Demonstration vom 9. April sehen in dieser Eskalationsphase der Kriegsaktivitäten ein gefährliches Potential für Gewalt und Krieg, zumal die Bundesregierung diesen Angriff mit 59 Marschflugkörpern auf den syrischen Militärstützpunkt als legitim und nachvollziehbar bezeichnet.

„Die deutsche Bundesregierung erklärt ihre Unterstützung für das Amerikanische Bombardement, als ihrer Ansicht nach berechtigte Reaktion auf einen nicht untersuchten oder aufgeklärten Einsatz von Giftgas. Jegliche Prinzipien des Völkerrechts werden missachtet und statt einer unabhängigen Untersuchung wird aufgrund von nicht belegbaren Vermutungen Gewalt im eigenen Interesse als Lösung legitimiert.
Zum zweiten Mal wird Assad ohne Beweise des Giftgaseinsatzes beschuldigt. Beim ersten Mal konnte der Untersuchungsbericht der UN dies in keiner Weise belegen.“ (Zitat der Organisatoren der Demonstration)

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Gedanken zur Präsidentschaftswahl in den USA

Hillary Clinton und Donald Trump

Ein Gastbeitrag von Thomas V Weiss.

Nun steht es fest, Donald Trump ist neuer US-Präsident. Einen Hetzer, einen Rechtspopulisten, einen Rassisten und einen Sexisten nennt man ihn. Unberechenbar sei er und in der Tat hat dieser Mann während des Wahlkampfes Aussagen getätigt, welche bestätigen, dass er einer ist, dessen Ideen man in der Realität zum Großteil lieber nicht umgesetzt haben möchte. Was er etwa über die Mexikaner, aber auch über Menschen islamischen Glaubens daher geredet hat, ist zum Teil echt verachtenswert. Auch in anderen Punkten zeigt er deutlich, dass er ausgrenzende und stellenweise rassistische Politik betreibt. Alles in allem also ein Präsident, den ich für meinen Teil niemals wählen würde.

Nun verhalten sich die Dinge aber selten so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen und ist niemand nur gut oder schlecht. Das gilt auch für Trump. Um zu erkennen, wie er es so weit schaffen konnte, muss man tiefer in die Politik und die sozialen Strukturen seines Landes blicken. In den USA gibt es bereits mehr als 40 Millionen Arme, Tendenz steigend. Viele Familien sind derart arm, dass sie ihre toten Angehörigen auf die Straße legen, weil sie sich ein Begräbnis nicht leisten können. Manche haben wirklich gar nichts mehr. Sie besitzen weder ein Heim noch können sie sich ärztliche Versorgung leisten. In diesem Kontext ist die Verzweiflung der Menschen zu sehen, einen Donald Trump zu wählen. Er verspricht Veränderung. Außenpolitisch könnte er deshalb einen Lichtblick darstellen, weil er die Nato kritisch sieht und sie abspecken möchte, aber auch, weil er die Freihandelsabkommen nicht unterstützen und vor allem weil er bessere Beziehungen zu Russland haben möchte. Sollte ihm das Gelingen, wäre das sicher gut. Die Bedenken transatlantischer Bündnisvertreter, Russland könnte eine Schwäche Amerikas ausnutzen und sich aggressiv gegenüber Nachbarstaaten verhalten ist billigste Natopropaganda und in keiner Weise haltbar.

Nun wird Trump gerne als Rechtspopulist und hasserfüllter Demagoge dargestellt, während Clinton gerne als besonnen und liberal verkauft wird. Also rechts gegen links, böse gegen gut. Wenn es nur so einfach wäre. Die Politik erscheint weltweit zunehmend verworrener und chaotischer. Bei genauerem Hinsehen aber kommt man schnell zu dem Schluss, dass das kolportierte Bild so nicht stimmt. Während ein Bernie Sanders gewiss ein Segen für Amerika und die ganze Welt gewesen wäre, glänzt Clinton nicht mehr so sehr, wenn man mal an der Oberfläche kratzt. Ist Trump ein Demagoge, muss man Clinton eine Demiurgin nennen, eine Weltordnungsschafferin, die in den letzten Jahren bewiesen hat, wozu sie fähig ist und wofür sie steht. Ihren eigenen Aussagen und diversen Enthüllungen (Wikileaks) zufolge ist diese Frau direkt oder indirekt verantwortlich für den Tod von vielen tausend Menschen, wie etwa in Libyen oder im Nahen Osten. Auch hat sie deutlich gemacht, wie sie als Präsidentin mit Syrien, dem Iran und Russland umgehen würde. Szenarien, welche die düstere Vorahnung an einen dritten Weltkrieg aufkommen lassen. Sie wäre für den Militärisch-Industriellen Komplex die beste Wahl gewesen.

Ich möchte überhaupt all jenen, die Trumps Politik und Ansichten (meist zurecht) als gefährlich und rassistisch verurteilen nur raten, sich einmal mit den Auswirkungen der herkömmlichen US-/Nato- und EU-Politik zu befassen. Es ist kaum in Worte zu fassen, was diese Politik seit Jahrzehnten auf der Welt anrichtet. Nicht nur, dass die Menschen in den USA und Europa immer mehr in die Armut und die Herrschaft der Banken und Konzerne getrieben werden, auch die noch viel ärmeren Menschen aus Entwicklungsländern werden schonungslos ausgebeutet, sei es durch Krieg, sei es durch Spekulationen auf Nahrungsmittel und ähnliches. Wenn ein Mann wie Obama, dessen Politik fast tägliche Drohnenangriffe auf Menschen beinhaltet, den Friedensnobelpreis erhält, stimmt gewaltig was nicht. Am Ende erscheint das Bringen „westlicher Werte“ als unglaublich zynisches und blutiges Märchen. Die USA bringen keine Werte, sie holen sie sich. Übrig bleiben „Failed States“, die man weiter bis auf die Knochen aussaugt.

Leider sind sich die wenigsten Menschen über die wahren Ursachen all unserer Probleme bewusst. Die beiden Schlagwörter hierfür sind Imperialismus und Neoliberalismus. Der Imperialismus ist ein bekanntes Phänomen, welches die ganze Geschichte hindurch in wechselnden Rollen immer wieder größtes Unheil angerichtet hat. Die USA handeln imperialistisch, es geht im Prinzip um die Weltherrschaft, genannt Hegemonie oder „New World Order“. Das zweite Phänomen ist weit weniger bekannt und fast unsichtbar – der Neoliberalismus. Als extrem aggressive Form des Kapitalismus hat sich dieses System den Imperialismus als Methode einverleibt und zieht eine tödliche Spur durch die Welt. Es geht nicht mehr so sehr um ein großes Amerika als Staat, es geht um das Überleben und die weltweite Umsetzung dieses Systems auf der ganzen Welt. Freihandelsabkommen, Privatisierungen und Schulden sind klassische Symptome und Werkzeuge für diesen Wahnsinn. Die USA haben ihre Rolle als Produktionsland weitgehend verloren zugunsten einer Dienstleistungs- und Spekulationsökonomie. Wenn Vorstände von Hedgefonds im Monat viele Millionen Dollar machen, während Menschen in Zeltstädten verkommen, läuft gewaltig was falsch. Trump, um nochmal auf ihn zurück zu kommen, wird an den Problemen in Sachen Finanz und Ökonomie nicht wirklich was ändern können, weil man schon zu tief in der Schulden- und Wachstumsspirale gefangen ist. Weder mit Einsparungen, noch mit Investitionen wird er was ändern. Das System, welches ständiges Wachstum braucht, wird fast nur noch mit günstigen Krediten, das heißt Schulden, am Laufen erhalten. Schulden, die man immer erhöhen muss. Zinseszinsen sind genau so wie die Wachstumsnotwendigkeit exponentiell und daher auf Dauer nicht zu zahlen bzw. zu erhalten. Die Lösung dieser Probleme liegt gewiss nicht im Wählen eines Mannes, der Zuwanderern oder anderen Kulturen die Schuld für vieles gibt, aber auch nicht in der Wahl einer Dame, welche eine militärische Expansion zur Aufrechterhaltung des Komapatienten Neoliberalismus als Notwendigkeit sieht. Die Lösung könnte aus dem Volk kommen, aus einem veränderten Konsumverhalten und aus einer Verweigerung der ständig neu geforderten Distanzierung zu anderen Menschen und aus dem Ende des gleichzeitig wachsenden Hasses. Die Lösung wäre das Beenden des Kapitalismus, also des amerikanischen Traumes schlechthin. Und ob das die Menschen jemals verstehen und einsehen werden, steht in den Sternen, genau so wie das Verhalten eines Präsidenten, der für manche das kleinere, für andere das größere Übel, auf jeden Fall aber ein Übel ist.

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Luke Rudkowski im Interview (Bilderberger Konferenz, Clinton, Sanders, Trump, US Wahlen)

Luke Rudkowski ist ein investigativer Journalist aus den USA. Er gründete die Medien-Organisation „We Are Change“ (http://wearechange.org), mit deren Hilfe er weltweite Missstände aufdecken und über Dinge und Sachverhalte informieren möchte, die etablierte Medien gerne ausblenden.
Wir trafen ihn in Dresden zur diesjährigen Bilderberger-Konferenz und hatten die Möglichkeit, ein paar Fragen zu stellen.
Luke Rudkowski berichtet in diesem Gespräch über die Intension seiner Arbeit, beantwortet Fragen zum US Wahlkampf und gibt seine Eindrücke und Erfahrungen aus den Bilderberg-Konferenzen wieder, welche er begleitet und dokumentiert hat.

Ein Interview von Max.

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Marcos Alternative Presseschau vom 23.05.2016

Bilderberger Konferenz in Dresden, Airbase Ramstein, Bargeldabschaffung, NATO Aufrüstung, Bundeswehr-Werbung, Finanzsystem, Windeln am Arbeitsplatz und und und … liebe Freunde, es gibt viel zu besprechen in unserer neuen Presseschau:

►►► https://youtu.be/oRXSDcU6X0g

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Die alternative Presseschau erscheint dieses Mal aufgrund aktueller Ereignisse auch in einer etwas längeren Form, denn es lohnt sich, momentan an vielen Stellen etwas genauer hinzublicken. Und dass es in keinem Augenblick langweilig wird dafür sorgen die Absurditäten und Verwerfungen welche uns im Augenblick stakatoartig und die Ohren fliegen.

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Nachgefragt: Wahlbetrug im US Wahlkampf? Am Telefon mit Prinz Chaos II

Aktuell läuft ja der Vorwahlkampf zum Präsidenten der USA. Zuletzt ist es hierbei zu massiven Unregelmäßigkeiten gekommen, die von manchen schon offen als Wahlbetrug bezeichnet werden. In den Mainstreammedien unseres Landes hört man von diesen Vorfällen nichts, bzw. nur in sehr beiläufiger und abgeschwächter Form, stattdessen berichtet man von „Triumpf“ und „aus der Arena gefegten Rivalen“. Wir wollten daher ein wenig Licht ins Dunkel bringen und haben nachgefragt, bei einem der sich sehr gut in der Thematik auskennt – bei Prinz Chaos II.

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Die Farce von New York – 120000 Wahlberechtigte vermisst

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Wahlbetrug, oder versehentliche Unregelmäßigkeiten?

Von Marco Helmert

Nun hat also New York gewählt und bei den Demokraten setzte sich Hillary Clinton klar mit 57,9% vor Bernie Sanders mit 42,1% durch. Dies entspricht damit einer Delegiertenverteilung von 139 für Clinton und 108 für Sanders.
Unsere großen Leitmedien berichten nunmehr auch unisono vom großen Clinton und Trump Erfolg:

Da wird von „Triumph“ gesprochen und von „aus der Arena gefegten Rivalen“
http://mobil.n-tv.de/…/Clinton-und-Trump-triumphieren-artic…

Wahlprobleme? Fehlanzeige!

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