Schlagwort-Archive: Finanzsystem

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn: Europa in der Krise (Universität Leipzig, 20.06.2017)

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn sprach auf Einladung von Prof. Dr. Gunther Schnabl am 20. Juni 2017 an der Universität in Leipzig im Rahmen der „Leipziger Wirtschaftspolitischen Gespräche“. Das Thema: „Europa in der Krise“.

In seinem Vortrag setzt sich Hans-Werner Sinn kritisch mit einer zentralisierten Europäischen Union auseinander. Er erklärt, warum die Europäische Union – in ihrer jetzigen Form – keine Zukunft haben wird. Die EU Verträge müssten neu verhandelt werden, weil sich nach dem Austritt des Vereinigten Königsreichs die Mehrheiten im Europäischen Rat zugunsten der Südländer verschieben werden. „Und sie werden es auch „, so Sinn.

Hans-Werner Sinn kritisiert auch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Die EZB kauft seit Beginn 2015 in riesigem Umfang Wertpapiere. Bis Ende dieses Jahres werden es Wertpapiere für 2300 Milliarden Euro sein, davon für 1800 Milliarden Euro Staatsanleihen und für 500 Milliarden private Wertpapiere wie Unternehmensanleihen. Das sei viel Geld. Sein Vergleich: 1800 Milliarden hätten 600 Transrapid-Strecken vom Münchner Flughafen zum Münchner Hauptbahnhof gekostet. Das Wertpapierankaufprogramm (Quantitative Easing) der Europäischen Zentralbank sei eine gewaltige Umschuldungsaktion zugunsten überschuldeter Euro-Länder und gehe zu Lasten der deutschen Bürger.

Hans-Werner Sinn ist emeritierter Professor der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er war von 1999 – 2016 Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. Er gründete und leitete das internationale Forschernetzwerk CESifo. In den letzten Jahren beschäftigte er sich vor allem mit dem Euro, Griechenland, der europäischen Geldpolitik (TARGET-Salden), grüner Energie, der Demographie und der Migration. Zuvor hatte er sich der deutschen Wiedervereinigung, dem Steuerwesen, der Bankenregulierung und dem Versicherungswesen gewidmet. Hans-Werner Sinn ist einer der einflussreichsten Ökonomen in Deutschland und Europa.

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Franz Hörmann – Die Firlefanzwissenschaft (20.05.2017)

Die „Firlefanzwissenschaft“ sagt „Je höher das Risiko, desto höher die Zinsen.“
Wenn man also ein Geschäft eingeht und hat ein hohes Risiko, dann bedeutet der Begriff „hohes Risiko“ in aller Regel einen Mangel an Fähigkeiten, Unwissenheit, Unerfahrenheit usw.
Und genau diesen Mangel an Fähigkeit, Wissen und Kenntnissen lässt man sich auch noch ‚belohnen‘.
Schlussfolgernd bedeutet in der „Firlefanzwissenschaft“ die Aussage: „Je höher das Risiko, desto höher der Zinssatz“ eigentlich: Dummheit wird belohnt.

Der Wiener Professor Franz Hörmann, Experte für Rechnungswesen und Geld, spricht auf der 1. Geldsystem Konferenz im Kulturhof Kosma in Thüringen.

http://bürgerforum-altenburg.de

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Friedlicher Protestkonvoi von Leipzig nach Dresden (29.04.2017)

Der „Friedliche ProtestKonvoi“ fuhr am Wochenende durch die ostdeutschen Städte der Republik. Die 3-tägige Tour führte diesmal durch die Städte Magdeburg, Halle, Leipzig, Dresden und Cottbus.
Wir haben den Konvoi auf seiner Tour von Leipzig nach Dresden begleitet.
Der Friedliche ProtestKonvoi bringt den Protest gegen die NATO, den Kapitalismus und das Finanzsystem auf die Straße. Dabei werden die Auto mit bunten Botschaften verziert und während der Fahrt über Lautsprecher die Bürger angesprochen, an denen vorbei gefahren wird.  #fPK  #FriedlicherProtestKonvoi

Der Friedliche ProtestKonvoi auf Facebook: https://www.facebook.com/friedlicherprotestkonvoi/
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Rico Albrecht referiert am 01.04.2017 in Dresden zum Thema Finanzsystem

„Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld?“ wird das Thema von Rico Albrecht (www.wissensmanufaktur.net) sein, der am 01.04.2017 im Coselpalais in Dresden einen Vortrag halten wird.
Kartenbestellung unter ►►►https://www.weltbuch.com/tickets/dresden-gespräche/
Rico Albrecht erklärt leicht verständlich, warum den meisten Menschen trotz immer mehr und immer produktiverer Arbeit immer weniger Geld bleibt. Dabei nennt er auch mögliche Lösungen und was jeder Einzelne tun kann. Als Beispiel sei die Weiterentwicklung des von der Wissensmanufaktur entwickelten „Plan B“ genannt. Auch dieses Thema wird angesprochen werden. Sichert Euch Karten!

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Bernd Senf – Der Nebel um das Geld. Vortrag in Bautzen am 18.01.2017

Die 8 reichsten Männer der Welt besitzen so viel Vermögen wie die andere Hälfte der Menschheit zusammen. Warum ist das so und wieso müssen die Bürger immer für pleite gehende Banken bürgen?

Und wieso kann Geld angeblich „arbeiten“?
Und warum wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer? Von Jahr zu Jahr.

Kann es sein, dass das derzeitige Geldsystem so angelegt ist, dass automatisch die Geldwerte von der arbeitenden Masse an die Wohlhabenden abgeleitet wird?
Ist das Geldsystem ein System der Plünderung, wo der Plünderer aber nicht als der Dieb erscheint?

Und wieso geht man zu einer Bank, weil man kein Geld besitzt und die Bank erschafft das Geld aus dem „Nichts“, weil sie es selbst gar nicht hat? Wieso ist Geld immer an Schuld gekoppelt?

Wieso ist dieses Geld und die im Umlauf befindliche Geldmenge mittlerweile weit von der Realwirtschaft entfernt? Wie entsteht eigentlich ein Kredit? Wer darf Geld „erzeugen“?

Und warum liegt das System der Geldschöpfung in privaten Händen? Und warum haben Kriege und Geld immer miteinander etwas zu tun?

Wer diese Fragen erkunden möchte, für den haben wir den Vortrag von Bernd Senf in Bautzen aufgezeichnet. „Der Nebel um das Geld.“
Gefilmt am 18. Januar 2017.

Bernd Senf ist Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

http://www.berndsenf.de/

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Die Fehler im System des Geldes – Im Interview mit Bernd Senf (18.01.2017)

Bernd Senf im Gespräch über das derzeitige Geldsystem, seine Fehler und warum man über fließendes Geld diskutieren muss.

Geld soll nicht dazu dienen, es durch Anhäufung für sich „arbeiten“ zu lassen, so dass es sich aufgrund von Zins und Zinseszins wie magisch vermehrt. Geld selbst kann nicht arbeiten. Was des einen Gewinnzuwachs durch Hortung von Geld sind des anderen wachsende Schulden. Daraus folgt, dass das Geld und seine Menge stets im Fluss sein sollte und den Werten der Realwirtschaft angepasst sein muss.

Zwischen dem Fließen des Geldes im sozialen Organismus einer Wirtschaft und dem Fließen der Lebensenergie im Organismus eines Menschen sieht Bernd Senf erstaunliche funktionelle Identitäten: Die Blockierung des Fließprozesses macht den betreffenden Organismus krank und destruktiv.

Bernd Senf meint: „Geldschöpfung gehört nicht in die Hände Privater. Geldschöpfung gehört in öffentliche Hand.“

Bernd Senf ist ein deutscher emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

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Marcos Alternative Presseschau vom 23.05.2016

Bilderberger Konferenz in Dresden, Airbase Ramstein, Bargeldabschaffung, NATO Aufrüstung, Bundeswehr-Werbung, Finanzsystem, Windeln am Arbeitsplatz und und und … liebe Freunde, es gibt viel zu besprechen in unserer neuen Presseschau:

►►► https://youtu.be/oRXSDcU6X0g

Dieses Mal haben wir neben der regelmäßigen Vergabe des „Schweinepreis Journalismus Artikel des Monats“ auch ein Rätsel, sowie eine dringend notwendige Werbekampagne für das bewaffnete Handwerk und viele anderekleine inhaltliche und bebilderte Besonderheiten eingebaut.
Die alternative Presseschau erscheint dieses Mal aufgrund aktueller Ereignisse auch in einer etwas längeren Form, denn es lohnt sich, momentan an vielen Stellen etwas genauer hinzublicken. Und dass es in keinem Augenblick langweilig wird dafür sorgen die Absurditäten und Verwerfungen welche uns im Augenblick stakatoartig und die Ohren fliegen.

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Marcos Alternative Presseschau vom 21. April 2016

Die Alternative Presseschau beschäftigt sich diesmal mit den Themen Panama Papers, Böhmermann Affäre, Flüchtlingskrise, US Wahlen sowie einigen anderen Themen, die die letzten Tage und Wochen die Medienlandschaft beherrschten. Und: Wie die BILD auf einen April-Scherz reinfiel.

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