Schlagwort-Archive: Schuldgeld

Wer hat Angst vor neuem Geld? Folge 1: Der „Elbtaler“ stellt sich vor.

Das globale Finanzsystem ist aufgrund seiner geschaffenen Struktur extrem anfällig für Krisen und Finanzcrashs. Ganze Staaten und Wirtschaftsteile ersticken unter einer immer höher werdenden Schuldenlast.
Die Zentralbanken drucken Geld in Billionenhöhe, welches aber längst nicht mehr in den Wirtschaftskreislauf fließt, sondern an den Finanzmärkten verspekuliert wird.
Es entsteht ein irrwitziger Kreislauf: Staaten leihen sich von den Banken Geld. Und Staaten retten mit Steuergeldern pleite gegangene Banken. Die Schulden und die damit verbundenen Zinslasten werden bedient, indem weitere, höhere Schulden aufgenommen werden.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses Schneeballsystem uns regelrecht um die Ohren fliegen wird.
Was bedeutet das? Es muss umgedacht werden, wenn es ein „weiter so“ nicht mehr geben sollte.

Und es gibt Ideen. Es gibt Denkansätze.
Eine Idee ist die des Regionalgeldes. Eine Regionalwährung, die sich den lokalen wirtschaftlichen Gegebenheiten anpasst, die ständig im Wirtschaftskreislauf zirkuliert und damit wieder seiner eigentlichen Aufgabe zukommt:
Der Wirtschaft und dem Handel zu dienen. Geld soll nicht gehortet werden und somit Reiche ohne Zutun reicher zu machen. Geld dient nicht zum Spekulieren. Geld soll genauso zirkulieren, wie es der Austausch von Waren und Dienstleistungen erfordert.

In Dresden gibt es das Regionalgeld der „Elbtaler“.
Derzeit wächst durch den Elbtaler ein Netzwerk aus regionalen kleinen und mittelständischen Firmen heran.
Da der Elbtaler eine regionale Währung ist, bleibt die Kaufkraft auch in der Region.
Der Elbtaler ist ein bewusst in Zeit und Raum begrenztes Geld. Er gilt nur in unserer Region und hat eine begrenzte Gültigkeitsdauer.

Thomas Strommer und Michael Grunow erläutern euch in ihrem Vortrag an der TU Dresden, wie das Prinzip des „Elbtaler“ gedacht ist.
Ebenso beleuchten sie die Probleme des derzeitigen global geführten Finanzsystems, um zu argumentieren, warum aus ihrer Sicht die Idee des Elbtalers die bessere wäre.

www.elbtaler.de
Originalvideo im Intro: https://youtu.be/DR0nGlvS118

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Der „Plan B“ der Wissensmanufaktur – Im Gespräch mit Rico Albrecht (02.04.2017)

Der „Plan B“ ist ein ausgearbeitetes Konzept und ein Denkansatz zu einer veränderten Gesellschaftsordnung und einem alternativen Geldsystem.
Rico Albrecht und die Wissensmanufaktur sehen darin eine echte systemische Alternative, die diskutiert und natürlich auch verbessert werden darf, anstatt der viel gepriesenen und vorgelebten „Alternativlosigkeit“ unserer derzeitigen Politik.

Anstatt innerhalb des bestehenden Finanzsystems über Wachstum und Schulden zu diskutieren, bietet er Lösungsvorschläge an: Fließendes Geld, Friedliches Bodenrecht, Natürliches Einkommen und eine freie Presse ergeben im Verbund eine Alternative, über die gern diskutiert werden darf.

Will man zum Beispiel die ständig wachsende Staatsverschuldung radikal lösen, dann bedeutet der Begriff „radikal“ etwas durchweg Positives: Man befasst sich mit der Wurzel allen Übels, anstatt sich nur über Symptome zu wundern, wie es im Durchwurstelpragmatismus der politischen Landschaft leider überwiegend der Fall ist. Seit Jahrzehnten erzählt man uns, wir bräuchten mehr Wachstum und müssten alle den Gürtel enger schnallen, um zukünftigen Generationen nicht nur Schulden zu hinterlassen – eine Aussage, die jeglicher Logik entbehrt, denn wenn eine ganze Generation verschuldet sein soll, dann fragt sich, bei wem denn eigentlich?

Im Interview mit Rico Albrecht versuchten wir herauszufinden, warum der „Plan B“ genau aus diesen vier Elementen (Fließendes Geld, Friedliches Bodenrecht, Natürliches Einkommen, freie Presse) bestehen muss und hinterfragten, wie man denn schlussendlich von der Theorie in eine umsetzbare Praxis gelangen kann.

Das Interview führte Stefan Becker.

http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b
http://www.wissensmanufaktur.net/rico-albrecht

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Rico Albrecht referiert am 01.04.2017 in Dresden zum Thema Finanzsystem

„Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld?“ wird das Thema von Rico Albrecht (www.wissensmanufaktur.net) sein, der am 01.04.2017 im Coselpalais in Dresden einen Vortrag halten wird.
Kartenbestellung unter ►►►https://www.weltbuch.com/tickets/dresden-gespräche/
Rico Albrecht erklärt leicht verständlich, warum den meisten Menschen trotz immer mehr und immer produktiverer Arbeit immer weniger Geld bleibt. Dabei nennt er auch mögliche Lösungen und was jeder Einzelne tun kann. Als Beispiel sei die Weiterentwicklung des von der Wissensmanufaktur entwickelten „Plan B“ genannt. Auch dieses Thema wird angesprochen werden. Sichert Euch Karten!

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Bernd Senf – Der Nebel um das Geld. Vortrag in Bautzen am 18.01.2017

Die 8 reichsten Männer der Welt besitzen so viel Vermögen wie die andere Hälfte der Menschheit zusammen. Warum ist das so und wieso müssen die Bürger immer für pleite gehende Banken bürgen?

Und wieso kann Geld angeblich „arbeiten“?
Und warum wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer? Von Jahr zu Jahr.

Kann es sein, dass das derzeitige Geldsystem so angelegt ist, dass automatisch die Geldwerte von der arbeitenden Masse an die Wohlhabenden abgeleitet wird?
Ist das Geldsystem ein System der Plünderung, wo der Plünderer aber nicht als der Dieb erscheint?

Und wieso geht man zu einer Bank, weil man kein Geld besitzt und die Bank erschafft das Geld aus dem „Nichts“, weil sie es selbst gar nicht hat? Wieso ist Geld immer an Schuld gekoppelt?

Wieso ist dieses Geld und die im Umlauf befindliche Geldmenge mittlerweile weit von der Realwirtschaft entfernt? Wie entsteht eigentlich ein Kredit? Wer darf Geld „erzeugen“?

Und warum liegt das System der Geldschöpfung in privaten Händen? Und warum haben Kriege und Geld immer miteinander etwas zu tun?

Wer diese Fragen erkunden möchte, für den haben wir den Vortrag von Bernd Senf in Bautzen aufgezeichnet. „Der Nebel um das Geld.“
Gefilmt am 18. Januar 2017.

Bernd Senf ist Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

http://www.berndsenf.de/

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Die Fehler im System des Geldes – Im Interview mit Bernd Senf (18.01.2017)

Bernd Senf im Gespräch über das derzeitige Geldsystem, seine Fehler und warum man über fließendes Geld diskutieren muss.

Geld soll nicht dazu dienen, es durch Anhäufung für sich „arbeiten“ zu lassen, so dass es sich aufgrund von Zins und Zinseszins wie magisch vermehrt. Geld selbst kann nicht arbeiten. Was des einen Gewinnzuwachs durch Hortung von Geld sind des anderen wachsende Schulden. Daraus folgt, dass das Geld und seine Menge stets im Fluss sein sollte und den Werten der Realwirtschaft angepasst sein muss.

Zwischen dem Fließen des Geldes im sozialen Organismus einer Wirtschaft und dem Fließen der Lebensenergie im Organismus eines Menschen sieht Bernd Senf erstaunliche funktionelle Identitäten: Die Blockierung des Fließprozesses macht den betreffenden Organismus krank und destruktiv.

Bernd Senf meint: „Geldschöpfung gehört nicht in die Hände Privater. Geldschöpfung gehört in öffentliche Hand.“

Bernd Senf ist ein deutscher emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre. Von 1973 bis 2009 lehrte er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

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Was tust du, wenn dein System langsam entlarvt wird und du merkst, die Stimmung kippt gegen dich?

1. Schaffe Chaos. Das ist gut, die Leute werden verwirrt sein.

2. Solltest du Zusammenhalt feststellen – was Gift ist – teile Sie. Nimm eine Portion Menschen und sage, sie sind „rechts“. Die anderen teile in „links“ auf. Hilft das nicht, dann sollten die einen „Ossis“, die anderen „Wessis“ sein. Andere Möglichkeiten der Spaltung wären „Fleischesser„, „Veganer“, „Normale“, „Behinderte“, „Arbeitslose“, „Fleißige“, „Akademiker“, „Hartzer“.

könig

3. Mache einen kleinen Krieg. Das ist gut, die Leute werden panikartig durch die Straßen rennen.

4. Nutze diese Zeit, um die Umkleidekabine aufzusuchen. Streife dort alles ab, was die Leute bewegen könnte, dich wiederzuerkennen.

5. Gehe in deine Schatzkammer, nimm 100 Euro Begrüßungsgeld und eine Banane mit und verteile sie unter die Leute. Es wird sich hart anfühlen, jeden Idioten 100 Euro zu geben, aber glaube mir: es lohnt sich!

6. Die Leute werden dich umarmen und dich frenetisch feiern und dir um den Hals fallen. Nutze dieses schmale Zeitfenster aus! Nimm Dankesgrüße aus der Bevölkerung entgegen und nicht vergessen: Du musst immer so sympathisch lächeln. Mach auch zwischendurch mal so’n kleinen Kalauer, die da draußen lieben das.

7. Ab jetzt hast du wieder ca. 70 Jahre Zeit, die Menschen auszubeuten. Sollte das System ins Schwanken kommen, da die Leute anfangen, deine Methoden zu hinterfragen, befolge einfach Punkt 1 bis 7.

Als Bonus: Folgende Begriffe gebe ich dir mit auf dem Weg, die du stets einsetzen kannst, um die Masse zu begeistern. Halte dich nicht zurück, diese ständig zu artikulieren (hier ist ein „ständig“ sehr wichtig!)
„Wachstum! Wettbewerb! Wachstum! Wettbewerb!
„Alternativlos! Alternativlos! Alternativlos!“
„Auch mal den Gürtel enger schnallen!“
„Überstunden heißen nicht Überstunden, sondern persönliches Engagement!“
„So wie wir heute leben, wollen wir morgen arbeiten!“
„Wir müssen mehr sparen, damit wir mehr ausgeben können!“
„Das ist systemrelevant!“
„Vorwärts immer – rückwärts trotzdem!“

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Alex Quint benennt Alternativen zum derzeitigen Finanzsystem (Teil 1)

Finanzdienstleister Alex Quint benennt Alternativen zum derzeitigen Finanzsystem und erklärt leicht und verständlich mögliche Alternativen und deren grundlegenden Eigenschaften, wie zum Beispiel Intrinsisches Geld, Vollgeld und Infomoney nach Franz Hörmann.
Dabei werden Vorteile aber auch Nachteile des derzeitigen Systems und der zu diskutierenden Alternativen anschaulich aufgezeigt und benannt.
Fakt ist: Alternativlosigkeit, wie sie derzeit gepredigt wird, gibt es nicht!
Ein Beitrag von eingeschenkt.tv Redakteur Max Bachmann.

 

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„Es ist nicht alternativlos Frau Merkel!“ – Im Interview mit Alex Quint

Unser Redakteur Max Bachmann führte aus aktuellem Anlass ein Interview mit dem Finanzdienstleister Alex Quint zum Thema Alternative- oder alternativlose Geld- und Finanzsysteme?! Dieses Interview ist dabei die Einleitung zu einer zweiteiligen Reihe zum Thema.

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