Schlagwort-Archive: Ukraine

Dresdner Konzerte – Künstler sagen Danke an Be the change e.V. (15.10.2017)

Mahatma Gandhi: „Sei selbst der Wandel, den Du in der Welt sehen willst!“ – das ist der Leitspruch des Vereins „be the change e.V.“, deren Vorsitzende Germaid Ponge in der 4. Veranstaltung der Dresdner Konzerte zu Gast war.
Eine vielseitig gebildete, bemerkenswerte junge Dame, die es aus der Situation heraus gelernt hat, Hilfe für bedürftige Menschen zu organisieren.
Die Mitglieder wollen Missstände zwischen arm und reich nicht einfach passiv als Bürger hinnehmen, sondern sich aktiv für eine Veränderung der Welt hin zu mehr Gerechtigkeit einsetzen. So leisten und leisteten sie z.B. humanitäre Hilfe in Nepal, im Kriegsgebiet Luhansk / Donezk , betreuten Projekte in Namibia und aktuell in Bali, wo der Vulkan Mount Agung auszubrechen droht.
Einen besonderen Stellenwert bekommen in ihrer Arbeit die Kinder. So haben sie in Nepal nach dem Erdbeben in einem Kinderheim das Kindermusical „Kind der Erde“ einstudiert.
Aber lesen Sie bitte selbst mehr über die Entstehung des Vereins und alle Projekte auf der Webseite www.btcev.de ! Es sind sehr sympathische und liebenswerte junge Menschen! Unterstützen Sie bitte ihr Engagement für eine friedvolle Zukunft!
Liebe Germaid, liebe Mitstreiter von „be the change“ – danke für euren Einsatz!

Webseite des Vereins: http://btcev.de/

Alle aus diesem Konzert entstandenen Eintrittsgelder und Spenden fließen dem Verein zu. Die Musiker spielten ohne Gage zu verlangen. Das Konzert fand im Pianosalon des Coselpalais in Dresden.

Facebookseite der Dresdner Konzerte: https://www.facebook.com/dresdnerkonzerte/

Es spielten:
Sonja Gimaletdinow – Klavier
Joachim Klemm – Klarinette
Léa Villeneuve – Flöte
Tatjana Dvortsova – Violine
Alexander Sidoruk – Flöte
Tobias Bäz – Violoncello
Andreas Hecker – Klavier

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„Teile-und-Herrsche 2016 – Gemeinsam Gegeneinander!“ – Der neue Chartstürmer!

Der neue Hit „Teile-und Herrsche 2016“ sorgte für eine Euphorie, die Berlins Oberbürgermeister Michael Müller kommentierte mit: „Das gefällt mir. Da tanze ich mit! Diese Krise, so perfekt, tritt nach meinem Kenntnisstand nur zwei bis drei mal in einem Jahrhundert auf.“
Selbst der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ließen es sich – trotz diverser Meinungsverschiedenheiten – nicht nehmen, nach Berlin anzureisen. Der Hit schießt in den weltweiten Charts nach oben.
Und so tanzten Putin-Freunde und Putin-Kritiker gemeinsam gegeneinander bis in die Morgenstunden zu einem „fetten Beat“ – wie Glaudia Roth es treffend beschrieb.

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Wladimir Putin in Berlin (19.10.2016)

Erstmals seit vier Jahren ist der russische Präsident Wladimir Putin zu Gesprächen nach Berlin gekommen. Bei dem Treffen mit Angela Merkel ging es in erster Linie um die derzeitigen Kriege in Syrien und in der Ukraine.
Wir waren mit den Kameras in Berlin, um Bilder und die Stimmung an diesem Tag einzufangen. Wir sprachen sowohl mit Menschen, die sich für Putins Politik aussprechen. Als auch mit Menschen, die gegen Putin demonstrierten.

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Das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine wird von den Niederländern abgelehnt.

Das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine wird von den Niederländern abgelehnt. Dies ergab ein Referendum in den Niederlanden, an dem über 30% der Wahlbeteiligten teilnahmen.
Eine herbe Botschaft, die die Niederländer gegen die EU aussenden. Und man sollte nicht vergessen: Die Ablehnung genau dieses Abkommens führte damals zum Sturz der ukrainischen Regierung um Wiktor Janukowytsch im November 2013 und damit zum bis heute anhaltenden Konflikt und Krieg in der Ukraine.

referendum

Dazu ein Kommentar von Mark Bartalmai, der als unabhängiger Journalist, Fotograf und Filmemacher regelmäßig aus den Krisenregionen in der Ostukraine berichtet:

Das Abkommen mit den Mördern (von Mark Bartalmai)

Dieses Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine hat (nach UN-Angaben) mind. 9.000 Menschen das Leben gekostet (die vor Ort vermuteten tatsächlichen Opferzahlen liegen weit höher). Durch einen Krieg, den die EU durch den Zwang zur Entscheidung für EINE Seite entscheidend mitzuverantworten hat. Durch einen Krieg, den die EU und die Medien verschweigen und bei Bedarf instrumentalisieren. Durch einen Krieg in Europa, der Europa mehr betrifft, als Europa wahrhaben bzw. zugeben will.
Die Niederländer haben mit über 60% gegen dieses EU-Ukraine-Abkommen gestimmt (die Mindestbeteiligung wurde knapp erreicht).
Was wird die niederländische Regierung jetzt tun? Wird sie die Abstimmung ignorieren und einem Abkommen mit einem Staat zustimmen, der nachweislich für den Abschuss von MH17 und den Tod vieler Niederländer und tausender eigener Landsleute durch Bomben auf zivile Ziele verantwortlich ist?
Dann gibt es keine Demokratie und Gerechtigkeit mehr in Europa. Dann ist der Beweis einer Diktatur erbracht.

Bildquelle: http://www.zeit.de/…/referendum-assoziierungsabkommen-ukrai…

Webseite von Mark Bartalmai:
http://kaceo.info/

eingeschenkt.tv im Interview mit Mark Mark Bartalmai
https://youtu.be/gceFzMVs9QI
https://youtu.be/Zwgx37dWfjk

Dokumentarfilm von Mark Bartalmai: „Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg“:
https://youtu.be/sy759dlJWYE

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DEUTSCHMissbrauchsfall OSZE – Die Umkehr des Kosovo im Donbass

Ein GASTBEITRAG von Mark Bartalmai

DEUTSCHMissbrauchsfall OSZE – Die Umkehr des Kosovo im Donbass

Zu einem Missbrauch gehören immer mindestens zwei – einer der missbraucht wird und einer der missbraucht. Manchmal sind es aber noch viel mehr Missbraucher. Im Falle der OSZE sogar ganz viele. Eine unbekannte Anzahl an Interessengruppen und vor allem Medien. Und manchmal – aber nur manchmal – liegt so ein seltsamer Geruch in der Luft. Ein Geruch, als ob die OSZE sich gar selbst missbraucht und nicht nur Missbrauchsopfer ist.

Ich sehe sie förmlich vor mir, die Schreiber von Spiegel und FAZ. Wie sie sich wichtig versammeln in diesem Hotel in Berlin, um mit Alexander Hug, dem stellvertretenden Chef der Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE für die Ukraine, zu sprechen – fast beinahe exklusiv, versteht sich. Sie interviewen jemand Wichtigen, der einen Namen hat in der gegenwärtigen Konfliktgeschichte, die da geschrieben wird in Europa. Sie sind die Speerspitze der freiheitlich-demokratischen Berichterstattung, diese Journalisten der “Großen” in der Hauptstadt. In Donezk wiederum läuft das so: Nelja und ich erfahren per Telefon von der Pressekonferenz der OSZE 10 Minuten vor ihrem Beginn. Wir sind auf dem Weg, Waschmittel und Toilettenpapier zu kaufen. Wir halten auf dem Weg zum Supermarkt am Park Inn an, wo die OSZE untergebracht ist und machen unseren Job. Berichterstattung. Es ist unsere Arbeit hier. In Berlin ist sicher mehr Glamour dabei. Alles irgendwie mehr “Wow!”. Denn in Berlin hat Alexander Hug der FAZ und Spiegel Online wahrscheinlich endlich die ersehnten Beweise für die grauenhaften “Separatisten” und die “russischen Truppen” geliefert. Zumindest, wenn man die Artikel liest.

Doch, wenn man Alexander Hug bei seiner Pressekonferenz in Donezk (nach Erscheinen des FAZ- und SPON-Artikels) am 21. März 2016 so zuhört, überkommt einen das Grausen, wenn man sich die Kaltschnäuzigkeit der “Wortklauber” des deutschen Mainstreams vor Augen hält. Aber man spürt auch, dass die OSZE irgendwie auch Teil des Spiels ist und nicht nur von der Journaille in gewünschten und abenteuerlichen Kontexten auszugsweise zitiert wird, wenn es passend ist. Zitiert von Leuten, die nach dem Interview ins Berliner Nachtleben abtauchen, sich feiern und keine Ahnung vom Krieg haben, weil sie nie da waren, während Journalisten hier ihre Splitterschutzwesten im Kofferaum haben und oft abends mit Artillerie einschlafen.

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Doku am Sonntag: „Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg“

Ein Dokumentarfilm von Mark Bartalmai über den Krieg in der Ukraine. Mark Bartalmai ist freier Journalist, lebt u.a seit 2014 in Donezk und berichtete von dort direkt und unabhängig von westlichen Medien aus der Krisenregion. Daraus entstand dieser Dokumentarfilm in Zusammenarbeit mit NuoViso.TV. Beim Festival des dokumentarischen Kinos über die Ereignisse in der Ukraine „Demokratie in Flammen“ wurde der Film als Sieger prämiert.
http://jwd-nachrichten.rentspace.de/volltext151222.htm

Mark Bartalmai war 2015 auch zu Gast im Studio von eingeschenkt.tv. Hier seht ihr das Interview:

►►► https://www.youtube.com/watch?v=gceFzMVs9QI
►►► https://www.youtube.com/watch?v=Zwgx37dWfjk

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Filmpremiere „The Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg“ von Mark Bartalmai

Am 18. Juli 2015 war eingeschenkt.tv live vor Ort in Berlin. Das Kino Babylon zeigte die Filmpremiere „The Ukrainian Agony – der verschwiegene Krieg“ von Mark Bartalmai.
Mark Bartalmai ist der einzige deutsche Journalist, der sich mit höchster Aggreditierungsstufe seit vielen Monaten direkt im Kriegsgebiet im Donbass aufhält.

Eingeschenkt.tv Redakteur Max hielt für euch einige Impressionen und Stimmen des Tages im folgenden Beitrag fest

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Interview: Mark Bartalmai (Teil 2/3) Ukraine Krieg – Was fühlen die Menschen?

Hier seht ihr, erneut mit zahlreichen Bildern und Videos ummalt, Teil 2 unseres Interviews mit Mark Bartalmai, welches dem Zuschauer rücksichtsvoll, aber intensiv fühlbar, die Geschichte der Menschen im Donbass und ihren Alltag inmitten dieses Krieges, mit all seinen Dramen und Verwerfungen nahe bringt.
Das Video beginnt zunächst sehr behutsam und ruhig, wird dann aber zunehmend emotional und aufwühlend, aufgrund der vielen Verwerfungen, Tragödien und Hintergrundinformationen die man so in unseren westlichen Medien nie gezeigt bekommt.

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Interview: Mark Bartalmei – Ukraine Krieg: Täuschung, Realität und Alltag 1/3

In diesem Video zeigen wir euch den ersten Teil unseres Studiointerviews mit dem unabhängigen Journalisten Mark Bartalmai, welcher sich als einziger deutscher Journalist viele Monate direkt vor Ort im Kriegsgebiet befand und dabei auch die höchste Akkreditierungsstufe erhielt.

Mit freundlicher Genehmigung von Mark Bartalmai bebilderten und ummalten wir dieses Interview mit seinen im Kriegsgebiet gemachten Fotos und Videoaufnahmen und so erzählt dieses Interview dem Zuschauer sehr intensiv und fühlbar die Geschichte der Menschen vor Ort und ihren Alltag inmitten des Krieges, mit all seinen Dramen und Verwerfungen.

Auf der Suche nach Wahrheit in einer propagandistisch geführten und oft stark verzerrten Medienlandschaft stellen wir einem Augenzeugen Fragen, die anderswo noch nicht gestellt wurden und erhalten Antworten die nicht in das vorgezeichnete Bild unserer Mainstreammedien passen.

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Orwellsche Umdeutung in Perfektion?! oder „Das Ministerium für Wahrheit gibt bekannt!“

Von Marco Helmert

die_welt_putin

Ein Gegenkommentar zu folgendem Artikel in der Zeitung „die Welt“
http://www.welt.de/kultur/article140531405/Putins-Tag-der-Befreiung-ist-kaputt-und-erledigt.html

Gäbe es bei uns einen „Propaganda des Monats“ Preis, dieser Artikel hätte ihn nach meinem Empfinden verdient. Was wir hier lesen, ist so pathologisch verdreht und realitätsfern, dass es umgehend kommentiert werden muss und nicht bis zur nächsten Presseschau warten kann!

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