Stefan Böhme im Gespräch – Wege und Irrwege zum Frieden

Was ist Denken? Was ist Meinung? Funktioniert ein bedingungsloses Grundeinkommen im jetzigen System?
Was muss sich ändern? Im Gespräch mit Stefan Böhme.
Stefan Böhme ist Freidenker und Friedensaktivist. Beim „Friedensfest am See“ im September 2016 sprachen wir mit ihm über den Unterschied zwischen Denken und Meinung, den Sinn oder Unsinn eines bedingungslosen Grundeinkommens und was geistige Freiheit ausmacht und bedeutet.

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6 KOMMENTARE

  1. Was redet der Mann nur für einen Unsinn daher. Er macht den Eindruck eines geistig Verwirrten. Warum bringt ihr so etwas? Das ist weder informativ, noch durchdacht, noch investigativ.

    Viele Grüße Thomas

    • Lieber Thomas Lang,
      hilf mir und den Zuschauern weiter. Das wird allerdings nur gehen, wenn Du dich zu argumentieren bequemst. Kannst Du deine Kritik etwas entwickeln?

  2. Lieber Thomas Lang,

    offensichtlich hast Du keine Lust, Deine Meinung zu begründen und von der Befindlichkeit zum Gedanken fortzuschreiten. Und insofern kann ich Dir sogar dankbar sein, als dass Du damit ein gutes Exempel für das, was ich u.a. in dem Interview darzustellen versuchte, geliefert hast.

  3. Ich hatte leider keine Nachricht bekommen, dass hier eine Antwort vorlag.

    Der Herr Böhme „arbeitet“ einen Vergleich von Meinung und Denken heraus. Wer als junger Mensch eine andere Meinung als als älterer hat, denkt seiner Meinung nach nicht, sonder hat eben nur eine andere Meinung. Eine Meinung kommt aber, so denke ich, nur durch denken und Sammeln von Erfahrungen zu Stande. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, zu einer Meinung ohne Denken zu kommen.
    Ich war als Jugendlicher für Gerechtigkeit in der Welt und bin es heute mit relativ gesichertem Einkommen immer noch.
    Darum ist die Ablehnung eines bedingungslosen Grundeinkommens nun gerade kein Beispiel von Nachdenken, sondern eben von Befindlichkeiten. Uns wurde beigebracht, dass man seinen persönlichen Wert durch seine Arbeit bestimmt oder durch die Höhe des Einkommens. Heute geht das aber nicht mehr, da wir uns dem Ziel der Befreiung des Menschen von monotoner und/oder schwerer Arbeit schon weit genähert haben. So sollte als Erstes der Mensch sein Essen, seine Kleidung, Wohnung und gesellschaftliche Teilhabe gesichert haben, eher er seine Haut (Arbeitskraft) zu Markte trägt oder eben auch nicht. Der Großteil der Menschen wird trotzdem weiter arbeiten, da es auch ein Bedürfnis des Menschen ist, etwas Sinnvolles zu tun.

  4. Lieber Thomas Lang,
    vielen Dank für die Reaktion, denn jede noch so konträre Reaktion ist besser als keine.
    Zunächst möchte ich ein offensichtliches Missverständnis aufklären. Nicht -weil- ein Mensch im späteren Lebensalter sich zu Sachverhalten anders stellt als in seinen früheren Lebenszeit, hat er nicht gedacht und hat lediglich eine Meinung. Die Frage des Lebensalters oder gar des Zeitverlaufes war gar nicht wesentlich bei dem von mir angeführtem Beispiel, auch nicht, dass jemand seine Standpunkt ändert. Wesentlich hingegen war, dass es dem Menschen durch seine Lebenssituation, die sich zum Beispiel durch seine Armut oder seinen Wohlstand ausdrückt, oft schwer fällt über seine Befindlichkeiten hinaus zu allgemeinen Gedanken (wobei das eine Tautologie ist: Gedanken sind immer allgemein) zu kommen. Man bleibt dann Klassenkämpfer und wer hätte dafür kein Verständnis? Aber das war nur ein Beispiel. Ein anderes wäre, von der Lebenssituation eines weiblichen oder eines männlichen Menschen zu sprechen, eines Mieters und Vermieter oder ganz klassisch eines Arbeitsgebers (Arbeiters) und eines Arbeitnehmers (Unternehmer) etc.

    Nun benutze ich das Wort Meinung in einem bestimmten Sinn und zwar im Gegensatz zu dem, was ich mit der selbstlosen Hingabe an die Gedankenlogik anzudeuten versucht habe. Sicherlich kann man ja gar kein Wort aussprechen ohne Gedanken, sonst hätte ja das Wort keine Bedeutung und insofern gibt es immer Gedankenanteile auch in Meinungen, ja. Und natürlich kann jemand seine Meinung auch ausführlich argumentieren. Alles zugestanden. Aber Kern einer Meinung ist die Subjektivität. Man sagt ja gerne: Das ist meine Meinung. Und du hast deine. Darum habe ich ja das Beispiel der Mathematik angeführt als meinungsfreien reinem Denkraum. Für den sozialen Frieden ist das unabdingbar, aber, das muss ich hier dennoch betonen, nicht alles.

    Das Bekenntnis auch heute noch mit gesichertem Einkommen für Gerechtigkeit in der Welt zu sein, ehrt den Schreiber, ist aber insofern noch schwach, solange nicht klar ist, was das persönlich heißt. Ich kann mich natürlich irren, (und insofern handelt es sich dabei um meine Meinung!) aber die Formulierung „in der Welt“ hört sich höchst unverbindlich, also politisch an. Irgendwo da draußen soll Gerechtigkeit herrschen, die „eingerichtet“ werden soll. Ich habe ja versucht zu schildern, wie wir (die Armen, wie die Reichen) durch das Delegieren aller wesentlichen gesellschaftlichen Aufgaben an einen Staatsapparat, an ein System in diese unverbindliche Verfassung gebracht werden. Wir fühlen uns nicht mehr zuständig. Und diese Verfassung wird durch das BGE absehbar noch gesteigert. Aufgabe wäre es aber, zivilgesellschaftliche Netzwerke sozialen Ausgleichs, der gegenseitigen Hilfe konkret aufzubauen zu denen jeder seinen Anteil nach seinen Möglichkeiten beitragen könnte. Dazu gehört natürlich ein starkes, von staatswirtschaftlicher Vormundschaft befreites Kulturleben, was wieder menschlich-verbindliche Impulse freizusetzen in der Lage ist.
    Dass meine Äußerungen bezüglich des BGE gerade nicht der Ausdruck von Gedankentätigkeit, sondern meiner Befindlichkeit sein soll, greift nicht. Denn zum einen taucht die Frage des menschlichen Wertes durch sein Gehalt bei mir gar nicht auf und um beurteilen zu können, wie ich erzogen wurde, sollten wir uns etwas besser kennen, und zum anderen meine ich doch deutlich darauf hingewiesen zu haben, dass ich durchaus meiner Befindlichkeit als Hartz4 Empfänger folgend natürlich und ganz „logisch“ für das BGE sein könnte. Nur ich will es nicht, weil es die Wahrheit, also ein umfassenderer Zusammenhang, gebietet.

    Statt Hitzkopf mit kaltem Fuß,
    kühler Kopf mit warmen Händen,
    die liebevoll die Welt ergreifen ist mein Ideal.

    • Danke für die Antwort. Leider fehlt mir momentan die Zeit, detailliert zu anworten, da ich immer noch für meinen Lebensunterhalt aus meiner Sicht mir nicht liegende Aufgaben erledigen muss 🙂 Viel Erfolg beim kämpfen für den Frieden! Das lohnt immer 🙂

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