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Der „Plan B“ der Wissensmanufaktur – Im Gespräch mit Rico Albrecht (02.04.2017)

Der „Plan B“ ist ein ausgearbeitetes Konzept und ein Denkansatz zu einer veränderten Gesellschaftsordnung und einem alternativen Geldsystem.
Rico Albrecht und die Wissensmanufaktur sehen darin eine echte systemische Alternative, die diskutiert und natürlich auch verbessert werden darf, anstatt der viel gepriesenen und vorgelebten „Alternativlosigkeit“ unserer derzeitigen Politik.

Anstatt innerhalb des bestehenden Finanzsystems über Wachstum und Schulden zu diskutieren, bietet er Lösungsvorschläge an: Fließendes Geld, Friedliches Bodenrecht, Natürliches Einkommen und eine freie Presse ergeben im Verbund eine Alternative, über die gern diskutiert werden darf.

Will man zum Beispiel die ständig wachsende Staatsverschuldung radikal lösen, dann bedeutet der Begriff „radikal“ etwas durchweg Positives: Man befasst sich mit der Wurzel allen Übels, anstatt sich nur über Symptome zu wundern, wie es im Durchwurstelpragmatismus der politischen Landschaft leider überwiegend der Fall ist. Seit Jahrzehnten erzählt man uns, wir bräuchten mehr Wachstum und müssten alle den Gürtel enger schnallen, um zukünftigen Generationen nicht nur Schulden zu hinterlassen – eine Aussage, die jeglicher Logik entbehrt, denn wenn eine ganze Generation verschuldet sein soll, dann fragt sich, bei wem denn eigentlich?

Im Interview mit Rico Albrecht versuchten wir herauszufinden, warum der „Plan B“ genau aus diesen vier Elementen (Fließendes Geld, Friedliches Bodenrecht, Natürliches Einkommen, freie Presse) bestehen muss und hinterfragten, wie man denn schlussendlich von der Theorie in eine umsetzbare Praxis gelangen kann.

Das Interview führte Stefan Becker.

http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b
http://www.wissensmanufaktur.net/rico-albrecht

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Abora 4 – Eines der ambitioniertesten archäologischen Abenteuer (11.04.2017)

Unter dem Namen „Abora“ verbirgt sich ein interdisziplinäres Forschungsprojekt von Dr. Dominique Görlitz aus Chemnitz, das sich mit dem Vermächtnis der Zivilisationen der Menschheit beschäftigt.
Bekannt wurde er vor allem durch seine ABORA-Schilfbootexpeditionen über das Mittelmeer und den Nordatlantik.

Dr. Dominique Görlitz geht davon aus, dass das innovative Potential der Menschheit in der Vorzeit höher war, als heute allgemein angenommen wird.
Er betrachtet es als wesentliche Aufgabe der Altertumswissenschaften, herauszufinden, welche Mechanismen zum Aufstieg, zur Blüte und schließlich zur Dekadenz, dem Niedergang von Kulturen führten.
Diese philosophische Überlegung, dass unsere moderne Gesellschaft viel aus der Kulturgeschichte und den kulturellen „Abstürzen“ früherer Gesellschaften lernen kann – ist die Hauptmotivation bei seinen ABORA Experimenten als Teil eines wissenschaftlichen Langzeit-Programms.

Am 11. April 2017 stellte Dominique Görlitz sein für 2018 geplantes Segelunternehmen mit dem neuen Schiffstyp der vierten Generation „Abora 4“ in den Räumen der Chemnitzer Modefirma „Germens“ vor.
Unter den zahlreich geladenen Gästen waren unter anderem Dr. Sergey Nikitin (Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Deutschland), Hans-Joachim Wunderlich (Industrie- und Handelskammer Chemnitz), Michael Josef Sagurna (ehemaliger Regierungsprecher unter Kurt Biedenkopf) und Stefan Scholz (Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft).

Dr. Dominique Görlitz konnte an diesem Abend nicht in Chemnitz vor Ort sein. Er wurde per Skype-Videokonferenz dazugeschaltet. Grund war eine plötzliche Verhaftung seiner Person während einer Vortragsreihe in Maskat, der Hauptstadt von Oman. Dort war Görlitz Tage zuvor auf Einladung der Marine-Hochschule des Landes eingereist. Vor Studenten hatte er einen Vortrag über seine Abora-Projekte halten sollen.
Dominique Görlitz wurde kurze Zeit später wieder frei gelassen.
Hintergrund seiner Inhaftierung waren geringe Abnahmen von Gesteinsproben an der Cheops-Pyramide. Diese Aktion führte bereits 2013 zu einem internationales Fahndungsgesuch bei Interpol. Im letzten verbliebenen der sieben Weltwunder der Antike entnahm Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und seine Begleiter im April 2013 Gesteinsproben und brachten diese außer Landes, um sie vom Dresdner Institut Fresenius einer Analyse unterziehen zu lassen.
Dabei wurden laut Aussagen von Görlitz Metallspuren in den Proben festgestellt, was nach heutiger gängiger Geschichtsschreibung eigentlich unerklärbar wäre und somit Wissenschaft um einiges in Aufruhr brachte.

Der folgende Film dokumentiert die Veranstaltung in Chemnitz, in welcher das neue Abora 4 Projekt das erste mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Desweiteren haben wir im Interview mit Jens Zimmermann (Unterstützer des Abora Projekts) und Dr. Sergey Nikitin (Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Deutschland) versucht, die Hintergründe der Verhaftung und Details der Abora Mission näher zu beleuchten.

http://www.abora.eu

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Friedlicher Protestkonvoi von Leipzig nach Dresden (29.04.2017)

Der „Friedliche ProtestKonvoi“ fuhr am Wochenende durch die ostdeutschen Städte der Republik. Die 3-tägige Tour führte diesmal durch die Städte Magdeburg, Halle, Leipzig, Dresden und Cottbus.
Wir haben den Konvoi auf seiner Tour von Leipzig nach Dresden begleitet.
Der Friedliche ProtestKonvoi bringt den Protest gegen die NATO, den Kapitalismus und das Finanzsystem auf die Straße. Dabei werden die Auto mit bunten Botschaften verziert und während der Fahrt über Lautsprecher die Bürger angesprochen, an denen vorbei gefahren wird.  #fPK  #FriedlicherProtestKonvoi

Der Friedliche ProtestKonvoi auf Facebook: https://www.facebook.com/friedlicherprotestkonvoi/
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„Nicht in unserem Namen!“ – Demo in Dresden gegen den Stellvertreterkrieg in Syrien (09.04.2017)

Am 09. April 2017 fand in Dresden eine Demonstration gegen den eskalierenden Krieg in Syrien statt.
Die USA griffen am 7. April 2017 mit 59 Tomahawk-Marschflugkörpern den syrischen Militärflughafen al-Sha’irat in der Nähe von Homs an. Dabei wurden sechs syrische Soldaten und neun Zivilisten – die Hälfte davon Kinder – getötet. Dieser Angriff stellt ein Bruch des Völkerrechts dar. Er ist in keinster Weise von der UN autorisiert worden.
Der offizielle Grund dieses Angriffs war eine militärische Antwort auf den sich am 04. April 2017 ereigneten Giftgasangriff in Khan Sheikhun – in der von islamistischen Extremisten kontrollierten Provinz Idlib. Bei diesem durch das Nervengas Sarin ausgeführten Anschlag starben nach offiziellen Angaben 87 Menschen.
Die USA erhoben – ohne irgendwelche Beweise liefern zu können – den Vorwurf, dass dieser Giftgasanschlag von der syrischen Regierung ausging und begründeten mit dieser Aussage den Angriff auf den oben genannten syrischen Militärflughafen. Ohne UN-Mandat und somit gegen geltendes Völkerrecht.

Die Initiatoren der Demonstration vom 9. April sehen in dieser Eskalationsphase der Kriegsaktivitäten ein gefährliches Potential für Gewalt und Krieg, zumal die Bundesregierung diesen Angriff mit 59 Marschflugkörpern auf den syrischen Militärstützpunkt als legitim und nachvollziehbar bezeichnet.

„Die deutsche Bundesregierung erklärt ihre Unterstützung für das Amerikanische Bombardement, als ihrer Ansicht nach berechtigte Reaktion auf einen nicht untersuchten oder aufgeklärten Einsatz von Giftgas. Jegliche Prinzipien des Völkerrechts werden missachtet und statt einer unabhängigen Untersuchung wird aufgrund von nicht belegbaren Vermutungen Gewalt im eigenen Interesse als Lösung legitimiert.
Zum zweiten Mal wird Assad ohne Beweise des Giftgaseinsatzes beschuldigt. Beim ersten Mal konnte der Untersuchungsbericht der UN dies in keiner Weise belegen.“ (Zitat der Organisatoren der Demonstration)

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„Friedensfahrt“ – Eine eingeSCHENKt.tv Dokumentation

„Friedensfahrt“. Ein Film von Max Bachmann über die gleichnamige Fahrt, welche privat initiiert wurde und durch die Länder Deutschland, Litauen, Lettland, Estland, Weißrussland, Polen bis nach Russland führte.
Der Frieden zwischen allen europäischen Völkern stand im Mittelpunkt der Idee, diese Länder zu bereisen, um die dort lebenden Menschen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und ein Symbol des Friedens und der Freundschaft auszudrücken. Nicht übereinander reden – sondern miteinander reden. Das war die Hauptintention, welche die vielen privat reisenden Teilnehmer dieser Friedensfahrt zum Anlass nahmen, sich auf dieses Abenteuer einzulassen.
Dieser Film dokumentiert die Reise von Berlin nach Moskau und lässt die Menschen zu Wort kommen, die sich für diese Idee einsetzten.

Документальный фильм „Автопробег за Мир Берлин-Москва 2016 на русском языке: https://youtu.be/aJvsWBTRnDQ

https://druschba.info/

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Dresdner Konzerte – Künstler sagen Danke an Druschba Global e.V. (05.03.2017)

Die zweite Veranstaltung der Konzertreihe stand ganz im Zeichen der Friedensfahrten Berlin – Moskau – Berlin. Zu Gast waren deren Initiatoren Dr.Rainer Rothfuß und Owe Schattauer.

www.druschba.info

Wir präsentieren euch hier wieder den Mitschnitt.
Die beiden Ehrengäste gaben noch einmal einen kurzen Überblick über die Friedensfahrt 2016 und einen Ausblick auf die kommende Freundschaftsfahrt, welche am 23. Juli 2017 in Berlin starten wird. Dabei wird den Gästen der Veranstaltung die Intention dieser Fahrt erläutert und erklärt, warum diese Aktionen wichtig sind. Musikalisch war das Programm geprägt von Musik russischer und einem französischen Komponisten, Francis Poulenc, der seine Oboensonate Sergej Prokofjeff gewidmet hat. Interpreten waren russischen Studenten, die in Dresden an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ studieren und Professoren der Hochschule bzw. ein Mitglied der Dresdner Philharmonie. Ihr werdet Kammermusik mit Querflöte, Viola und Oboe – sowie zwei Darbietungen am Klavier solo hören.

Alle Künstler spielen ohne Gage. Sämtliche Eintrittsgelder gehen an den Verein „Druschba Global“, um dessen Arbeit weiter zu unterstützen. Das ist die prinzipielle Idee dieser Konzertreihe, welche von Sonja Gimaletdinow ins Leben gerufen wurde. Wenn euch das Programm gefallen hat, dann spendet doch etwas. Jeder Betrag nützt, die Völkerverständigung zu fördern und auch die Friedensfahrt 2017 erneut zum Erfolg werden zu lassen.
Wenn es euch gefallen hat, dann dürft ihr gespannt sein auf das nächste Konzert am 27.08.2017.

Ihr könnt das Projekt der Freundschaftsfahrt gern unterstützen mit einer Spende:

Druschba Global e.V.
IBAN: DE92 8306 5408 0004 9883 61
BIC: GENO DEF1 SLR
Deutsche Skatbank

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„Ich wollte einfach nur überleben.“ – Justin Sonder, Auschwitz-Überlebender, im Gespräch

Justin Sonder wurde am 18. Oktober 1925 in Chemnitz als Sohn jüdischer Eltern geboren. Am 9. November 1938 erlebte er als Augenzeuge die Pogromnacht in Chemnitz.

Justin Sonder begann nach dem Schulabschluss 1941 eine Lehre als Koch. Er wurde im gleichen Jahr zur Zwangsarbeit verpflichtet.

Am 27. Februar 1943 wurde Justin Sonder verhaftet und ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort überlebte er unvorstellbare Zustände, Hunger, Schläge, Zwangsarbeit und die Selektionen, die für ihn das Schlimmste waren. In mehreren Todesmärschen gelangte Justin Sonder schließlich im April 1945 ins fränkische Wetterfeld, wo er am 23. April 1945 durch die amerikanische Armee befreit wurde. Am 19. Juni 1945 kehrt Justin Sonder gemeinsam mit seinem Vater in seine Heimatstadt nach Chemnitz zurück, wo er seitdem lebt.

Bis auf seinen Vater wurden alle weiteren 22 Verwandten ermordet.

Im Februar 2016 reiste Justin Sonder 90-jährig nach Detmold, um als Zeuge im Prozess gegen den 94-jährigen ehemaligen SS-Unterscharführer Reinhold Hanning auszusagen, der als Wachmann in Auschwitz arbeitete.

Justin Sonder wird im April 2017 zum Ehrenbürger von Chemnitz ernannt. Die Stadt würdigt damit das Engagement des 91-jährigen Chemnitzers und Auschwitz-Überlebenden zur Aufarbeitung von Verbrechen des Nationalsozialismus.

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Doku am Sonntag: Schmutzige Schokolade

Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr — das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben — vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen, er ist mit seinem Kameramann nach Westafrika gereist, nach Mali und von dort weiter an die Elfenbeinküste, dem weltgrößten Produzenten von Kakao-Bohnen. Eine gefährliche Reise, erst vor wenigen Jahren wurde dort ein Journalist bei einer ähnlichen Recherche entführt und ist bis heute verschwunden.

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Dr. Rainer Rothfuß – Geopolitik, Völkerverständigung und Frieden (Bautzen, 06.03.2017)

Am 6. März 2017 referierte Prof. Dr. Rainer Rothfuß in Bautzen zu den Themen Geopolitik und Völkerverständigung. Dabei griff er auch das Thema auf, wie Medien teilweise manipulativ arbeiten.

Prof. Dr. Rainer Rothfuß, ist Geograph und Wissenschaftler, von 2009 – 2015 Professor für politische Geographie an der Universität Tübingen, seit 2004 Berater für transnationales Projektmanagement und als Geopolitik-Analyst und Friedensaktivist tätig.
Rainer Rothfuß ist Mitinitiator der Friedensfahrt Berlin-Moskau.(www.druschba.info)

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